Protokoll vom 11.05.2015

So, noch mal ein herzliches Willkommen in die Runde zu unserem kleinen Ausflug in die Welt von WordPress, Joomla und TYPO3.

Worum ging’s heute?

Was bedeutet CMS und was macht man damit?
Ein CMS ist ein Content Management System, damit lassen sich Websites, Blogs, Online-Shops, Communities und mehr erstellen. Je nach Zweck gibt es verschiedene CMS, z.B. TYPO3 oder WordPress. Allen CMS gemein ist, dass sie sich in ein Front- und ein Backend unterteilen, also eine öffentliche Ansicht der Seite und eine Redaktionsansicht. Zumeist werden Texte usw. über das Backend eingestellt.

Der Vorteil eines CMS gegenüber einer mittels HTML und CSS selbst gebauten Seite ist, dass im CMS bereits sehr viele Strukturen und Module vorhanden sind, die es sehr einfach machen, damit eine gut funktionierende, responsive Website zu bauen. Wenn auch Laien mit der Website arbeiten sollen, beispielsweise als Redakteure, ist es sehr viel sinnvoller, ein CMS zu nutzen, statt die Seite selbst zu programmieren.

Was bedeutet Open Source?
Die hier besprochenen CMS sind alle “Open Source”, das bedeutet “quelloffen“. Das wiederum heißt, dass man sich die Software herunterladen und dann selbst daran herumbauen kann und vor allem darf. Das ist ein deutlicher Unterschied zu kommerzieller Software wie z.B. Microsoft Word. Dabei ist es nicht nur schwer möglich, überhaupt in die Programmierung reinzuschauen (weil das nicht erwünscht ist) und es ist auch strikt verboten, daran selbst herumzubauen.

Open Source ist daher eine finanziell sehr günstige Lösung (die Software kostet nichts) und man darf damit quasi machen, was man möchte, kann sein TYPO3 also nach Belieben verbiegen, umgestalten, erweitern.

Wie funktioniert das mit dem Backend?
Die drei behandelten CMS TYPO3, Joomla und WordPress erlauben es, sich mittels eines speziellen Befehls ins Backend einzuloggen.

Bei TYPO3 hängt man dazu an die Adresse der Website /typo3 an, bei Joomla /administrator und bei WordPress /wp-admin. Das muss man wissen, da man sonst unter Umständen nicht an die Redaktionsoberfläche herankommt.

Wie werden CMS grafisch gestaltet?
Für gewöhnlich arbeiten CMS mit Designschablonen, die mal “Templates” oder mal “Themes” genannt werden. Diese Schablonen legen fest, wie die Inhalte der Seite dargestellt werden. Wichtig hierbei: Inhalte und Gestaltung der Seite sind zwei völlig unabhängige Dinge. Exakt dieselben Artikel eines Blogs z.B. lassen sich mit unterschiedlichen Themes auf völlig andere Art und Weise darstellen. An den Inhalten selbst ändert das aber nichts. Beispiel hier war ein Zeitungsartikel, der einmal in der BILD und einmal in der Süddeutschen oder der TAZ erscheint. Inhaltlich auf’s Wort ähnlich, wäre das Layout je nach Zeitung völlig anders. Mal abgesehen davon, dass ein Artikel der BILD niemals in der der TAZ erscheinen würde, aber darum geht’s nicht.

Kenntnisse in HTML und CSS vorausgesetzt, lässt sich die Struktur eines Templates auch selbst anpassen. Hier sollte man allerdings wissen, was man tut, bevor man das Design komplett zerstört.

Was brauche ich, um ein CMS zu betreiben?
Sinnvoll ist es im Allgemeinen, für den Betrieb eines CMS einen eigenen Server, bzw. Serverplatz, anzumieten. Das kostet nicht viel Geld, ab 5 € im Monat ist man dabei. Dort installiert man dann (oder lässt es installieren) das gewünschte CMS, richtet sich eine eigene Domain ein (also sowas wie http://www.sozialvernetzer.de) und legt los. Der Serveranbieter muss lediglich eine geeignete Umgebung (also beispielsweise LAMP) bereitstellen, damit das CMS funktioniert. Das ist aber in den allermeisten Fällen klar.

WordPress lässt sich darüber hinaus auch direkt “in der Cloud” betreiben, also nicht auf einem eigenen Server, sondern auf denen von WordPress. Dieses Dokublog z.B. läuft direkt über die WordPress-Server. Das hat den Vorteil, dass ich mich mit Hosting etc. nicht beschäftigen muss und einfach drauflos schreiben kann. Es hat aber auch den Nachteil, dass ich dieses Blog nicht so umfassend erweitern und gestalten kann (es sei denn ich kaufe mir ein Premium-Theme) und (wichtig!), dass ich datenschutztechnisch ein Problem habe, wenn ich hier Kundendaten verarbeiten würde.

Für den geschäftlichen Einsatz ist es daher empfehlenswert, sich einen Serveranbieter innerhalb Deutschlands zu suchen und dort sein CMS direkt selbst zu hosten.

LAMP-Umgebung
Als Fachbegriff haben wir heute die LAMP-Umgebung besprochen. Dieser Begriff beschreibt ein Paket von Software, das Grundlage ist, wenn man z.B. ein CMS auf einem Server installieren möchte. L=Linux, A=Apache, M=MySQL, P=php. Linux dient dabei als grundlegendes Betriebssystem, der Apache ist ein Webserver (der das Bereitstellen von Websites ermöglicht), MySQL ist ein Datenbanksystem, in dem Informationen wie Artikel etc. gespeichert werden, php schließlich ist eine Skriptsprache, die Informationen aus der Datenbank so aufbereitet, dass eine Website mittels HMTL darauf zugreifen kann. Der Browser auf dem Rechner des Endanwenders schließlich bekommt das HMTL ausgeliefert, das mittels CSS gestylt wird, und zeigt dann die Website sowie ggf. die Inhalte der Datenbank an.

Eigentlich ganz einfach 🙂

Klausurvorbereitung CMS

So, hier stelle ich mal in möglichst übersichtlicher Form zusammen, was für die Klausur zum Thema CMS relevant werden könnte. Heißt nicht, dass auch wirklich alles drankommt, es schadet aber auch nicht, sich das hier mal gründlich durchzulesen.

Was bedeutet CMS und was macht man damit?
Ein CMS ist ein Content Management System, damit lassen sich Websites, Blogs, Online-Shops, Communities und mehr erstellen. Je nach Zweck gibt es verschiedene CMS, z.B. TYPO3 oder WordPress. Allen CMS gemein ist, dass sie sich in ein Front- und ein Backend unterteilen, also eine öffentliche Ansicht der Seite und eine Redaktionsansicht. Zumeist werden Texte usw. über das Backend eingestellt.

Der Vorteil eines CMS gegenüber einer mittels HTML und CSS selbst gebauten Seite ist, dass im CMS bereits sehr viele Strukturen und Module vorhanden sind, die es sehr einfach machen, damit eine gut funktionierende, responsive Website zu bauen. Wenn auch Laien mit der Website arbeiten sollen, beispielsweise als Redakteure, ist es sehr viel sinnvoller, ein CMS zu nutzen, statt die Seite selbst zu programmieren.

Was bedeutet Open Source?
Die hier besprochenen CMS sind alle „Open Source“, das bedeutet „quelloffen„. Das wiederum heißt, dass man sich die Software herunterladen und dann selbst daran herumbauen kann und vor allem darf. Das ist ein deutlicher Unterschied zu kommerzieller Software wie z.B. Microsoft Word. Dabei ist es nicht nur schwer möglich, überhaupt in die Programmierung reinzuschauen (weil das nicht erwünscht ist) und es ist auch strikt verboten, daran selbst herumzubauen.

Open Source ist daher eine finanziell sehr günstige Lösung (die Software kostet nichts) und man darf damit quasi machen, was man möchte, kann sein TYPO3 also nach Belieben verbiegen, umgestalten, erweitern.

Wie funktioniert das mit dem Backend?
Die drei behandelten CMS TYPO3, Joomla und WordPress erlauben es, sich mittels eines speziellen Befehls in Backend einzuloggen.

Bei TYPO3 hängt man dazu an die Adresse der Website /typo3 an, bei Joomla /administrator und bei WordPress /wp-admin. Das muss man wissen, da man sonst unter Umständen nicht an die Redaktionsoberfläche herankommt.

Wie werden CMS grafisch gestaltet?
Für gewöhnlich arbeiten CMS mit Designschablonen, die mal „Templates“ oder mal „Themes“ genannt werden. Diese Schablonen legen fest, wie die Inhalte der Seite dargestellt werden. Wichtig hierbei: Inhalte und Gestaltung der Seite sind zwei völlig unabhängige Dinge. Exakt dieselben Artikel eines Blogs z.B. lassen sich mit unterschiedlichen Themes auf völlig andere Art und Weise darstellen. An den Inhalten selbst ändert das aber nichts. Beispiel hier war ein Zeitungsartikel, der einmal in der BILD und einmal in der Süddeutschen oder der TAZ erscheint. Inhaltlich auf’s Wort ähnlich, wäre das Layout je nach Zeitung völlig anders. Mal abgesehen davon, dass ein Artikel der BILD niemals in der der TAZ erscheinen würde, aber darum geht’s nicht.

Kenntnisse in HTML und CSS vorausgesetzt, lässt sich die Struktur eines Templates auch selbst anpassen. Hier sollte man allerdings wissen, was man tut, bevor man das Design komplett zerstört.

Was brauche ich, um ein CMS zu betreiben?
Sinnvoll ist es im Allgemeinen, für den Betrieb eines CMS einen eigenen Server, bzw. Serverplatz, anzumieten. Das kostet nicht viel Geld, ab 5 € im Monat ist man dabei. Dort installiert man dann (oder lässt es installieren) das gewünschte CMS, richtet sich eine eigene Domain ein (also sowas wie http://www.sozialvernetzer.de) und legt los. Der Serveranbieter muss lediglich eine geeignete Umgebung (also beispielsweise LAMP) bereitstellen, damit das CMS funktioniert. Das ist aber in den allermeisten Fällen klar.

WordPress lässt sich darüber hinaus auch direkt „in der Cloud“ betreiben, also nicht auf einem eigenen Server, sondern auf denen von WordPress. Dieses Dokublog z.B. läuft direkt über die WordPress-Server. Das hat den Vorteil, dass ich mich mit Hosting etc. nicht beschäftigen muss und einfach drauflos schreiben kann. Es hat aber auch den Nachteil, dass ich dieses Blog nicht so umfassend erweitern und gestalten kann (es sei denn ich kaufe mir ein Premium-Theme) und (wichtig!), dass ich datenschutztechnisch ein Problem habe, wenn ich hier Kundendaten verarbeiten würde.

Für den geschäftlichen Einsatz ist es daher empfehlenswert, sich einen Serveranbieter innerhalb Deutschlands zu suchen und dort sein CMS direkt selbst zu hosten.

Wie ist das mit Navigationspunkten und Inhalten in den CMS?
Das ist teilweise recht unterschiedlich. Während bei TYPO3 jederzeit der komplette Seitenbaum sichtbar sein kann, ist das bei Joomla und WordPress nicht der Fall. Bei TYPO3 würde man zuerst einen Navigationspunkt (also eine Stelle im Seitenbaum) auswählen oder neu anlegen und danach einen Inhalt auf dieser Seite erstellen. Bei Joomla ist es anders herum sinnvoller. Hier sollte man zuerst den Inhalt (also z.B. den Artikel) anlegen, und danach den Navi-Punkt. Dem Navigationspunkt muss man nämlich beim Anlegen zwingend (!) einen Inhalt zuweisen. Irgendwie sinnlos meiner Meinung nach, aber ist halt so. WordPress schließlich kennt standardmäßig nur Seiten (also statische Inhalte), die man direkt mitsamt Navipunkt und Inhalt anlegt, und Artikel, also die Blogbeiträge. Mehr gibts da nicht, nur über Erweiterungen.

Welches CMS für welchen Zweck?
Generell kann man mit jedem CMS alles machen. TYPO3 lässt sich als Grundlage für ein Blog benutzen, mit WordPress lassen sich riesige Websites bauen. Also in der Theorie. In der Praxis macht man das meist nicht, denn jedes CMS hat bestimmte Stärken und Schwächen.

TYPO3 wird klassischerweise für große, komplexe Websites eingesetzt. Unternehmen mit vielen Unterabteilungen, Verbände mit Landes- oder Bezirksverbänden, die jeweils eigene Unterseiten haben usw. nutzen TYPO3. Das Rechtemanagement in TYPO3 ist auf so etwas ausgelegt. Man kann dort für jeden Nutzer genau definieren, welche Bereiche des Seitenbaumes er sehen darf und was er dort tun kann. Sich indes ein TYPO3 zu installieren, um ein kleines privates Blog zu führen, auf dem man der einzige Redakteur ist und pro Woche nur einen Artikel schreibt – das ist so, als wenn man sich zum Einkaufen in der Stadt keinen Kleinwagen, sondern einen Tieflader mit Anhänger kauft. Geht, ist aber totaler Quatsch.

Joomla ist ein paar Nummern kleiner als TYPO3. Joomla ist ebenfalls eher auf „klassische“ Websites ausgelegt, ein Blog lässt sich damit zwar realisieren, das ist aber nicht der eigentliche Zweck des CMS. Joomla ist weitaus weniger komplex und deutlich benutzerfreundlicher als TYPO3, dafür bietet es aber auch einen geringeren Funktionsumfang und weniger Übersicht über die Seitenstruktur. In Joomla muss ich viel mehr selbst wissen, an welcher Stelle im CMS ich gerade arbeite, während ich das bei TYPO3 links jederzeit direkt sehe, wo ich bin.

WordPress schließlich ist als Blogsystem konzipiert. Installiert man ein WP frisch, ist es als Blog eingerichtet. Statische Seiten lassen sich hier auch anlegen, man kann WP durchaus auch als rein statische Website betreiben. WP ist einfach zu bedienen, bietet aber bei umfangreicheren Seiten nur recht wenig Übersicht über die eigene Struktur. Bei mehr als vielleicht zwanzig „Seiten“ wird das langsam unübersichtlich. TYPO3 hätte damit noch lange kein Problem, auch in Joomla wäre das noch gut zu handhaben.

Insgesamt ist es also sinnvoll, sich vorher Gedanken zu machen, welche Ausrichtung und welchen Umfang die eigene Seite haben soll. Und vor allem: wer soll damit arbeiten? Jemand, der mit der Maus nicht so fit ist, vielleicht etwas schlechter sieht und im schlimmsten Fall rot-grün-blind ist, wird an TYPO3 seine helle Freude haben. Nicht. Denn TYPO3 ist alles andere als barrierefrei, zumindest im Backend.

Wie erweitere ich den Funktionsumfang eines CMS?
Für alle hier besprochenen CMS lassen sich mit (größtenteils) kostenfreien Erweiterungen ausbauen. Diese Erweiterungen heißen unterschiedlich (TYPO3 = Extensions, Joomla = Joomlaos, WordPress = Plugins), machen aber genau dasselbe: sie fügen Funktionen hinzu, erweitern bestehende Funktionen, gestalten die Seite um und so weiter.

Bei allen hier besprochenen CMS ist es ohne Probleme (naja, meistens) möglich, sowohl Templates/Themes oder auch Erweiterungen wie z.B. die 2-Klick-Social-Media-Buttons zu installieren. Daneben gibt es eine enorme Bandbreite an weiteren Modulen/Plugins/Extension, die beispielsweise hübschere Kontaktformulare, CAPTCHAS oder dergleichen installieren. Auch für automatische Backups gibt es Erweiterungen, die wirklich sehr, sehr sinnvoll sind.

Bei WordPress lassen sich allerdings nur selbst gehostete Installationen beliebig mit Plugins erweitern, bei der kostenfreien Cloud-Version über wordpress.com ist das nicht möglich.

Programmierkundige Menschen, die sich z.B. mit php und ähnlichen Dingen weit besser auskennen als ich, können auch beliebige eigene Erweiterungen programmieren und dann z.B, anderen Nutzern zur Verfügung stellen.

Wie bette ich externe Inhalte in ein CMS ein?
Je nach CMS ist das mehr oder minder einfach möglich. Während ich bei TYPO3 einen speziellen Inhaltstyp, nämlich z.B. „Medien“ auswählen muss, um ein youtube-Videos einzubetten, reicht es bei WordPress aus, einfach den Link des Videos in den Artikel zu kopieren. So wie ich das mit dem Video hier gemacht habe. Das höre ich übrigens gerade, während ich dieses Protokoll scheibe.

Bei Joomla geht das z.B. über den HTML-Modus in einem Artikel, WordPress hat hier aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit aber deutlich die Nase vorn. Andere Inhalte wie instagram-Fotos, Tweets oder dergleichen lassen sich ähnlich einbetten, hier benötigen aber alle CMS derzeit meist noch den kompletten „embed“-Code des Inhalts.

So, das soll reichen an dieser Stelle. Falls mir/uns noch was einfällt, trage ich es hier nach.

Protokoll vom 16.10.2014

Personal Branding“ stand heute im Mittelpunkt, also das Sich-selbst-gut-darstellen im Netz, das schaffen einer eigenen „Marke“ unter dem eigenen Namen.

Dabei haben wir uns kurz den Dienst about.me angeschaut, der es kostenfrei erlaubt, sich eine kleine Profilseite im Netz anzulegen, auf der man sich beruflich darstellen und Links zu eigenen Seiten setzen kann.

Danach ging es dann erst mal eine ganze Weile um WordPress.

WordPress ist eine kostenfrei nutzbare Blogplattform. Unter www.wordpress.com kann man beliebig viele eigene Blogs erstellen, die dann direkt auf den Servern von WordPress gehostet werden (Datenschutz, wir erinnern uns!). Sehr einfach und im Vergleich zu anderen CMS wirklich übersichtlich.

Auf der anderen Seite kann man WordPress von www.wordpress.org auch als Software runterladen, um es auf einem eigenen Server zu installieren. Dadurch hat man volle Kontrolle über Gestaltung und Funktionen, muss aber eben auch selbst für Wartung und Updates sorgen. Naja, irgendwas ist immer. Geht man mit Kundendaten um (z.B. über ein Kontaktformular) sollte man auf jeden Fall selbst hosten!

Wir haben uns noch mal näher angeschaut, dass das Ändern des „Themes“ sehr einfach vonstatten geht, dass Themes normalerweise zumindest eingeschränkt auch manuelle angepasst werden, ohne auf die CSS-Ebene gehen zu müssen. In den meisten Themes ist es möglich, ein eigenes Header-Bild zu definieren oder die Hintergrundfarbe selbst festzulegen. Auch die „Widgets“ für die Seitenspalten (bzw. den Fußbereich) können selbst ausgewählt und arrangiert werden. Diese „Widgets“ (z.B. eine Tag-Cloud, eine Abo-Funktion für das Blog usw.) sind total sinnvoll, ich nutze auf meinen Blogs eine ganze Menge davon. Mittels der Widgets lassen sich nämlich noch eine ganze Reihe weiterer Infos (z.B. Verweise zu anderen eigenen Websites, zum Online-Shop etc.) gut sichtbar neben dem Content platzieren.

Bei selbst-gehosteten WordPress-Installationen (die also auf einem eigenen Server liegen, nicht in der Cloud) kann man das Design und die Pluginkonfiguration komplett selbst bestimmen. Das setzt aber zum Teil mehr als nur grundlegende Kenntnisse von HTML, CSS und php voraus. Laien sind schnell überfordert. Auf der anderen Seiten geht die Installation der meisten Plugins über den FTP-Server einfach vonstatten. Module, die im WordPress-Jargon „Plugins“ genannt werden, stehen in großer Zahl zur Verfügung. Viele davon sind kostenfrei nutzbar. So gibt es sehr sinnvolle Backup-Module, bessere Kalender-Ansichten, Download-Verwaltungs-Module, 2-Klick-Social-Media-Buttons und und und. Legt man viel Wert auf einen erweiterten Funktionsumfang und individuelle Gestaltung, oder geht man mit Kundendaten um (Datenschutz, wir erinnern uns), ist ein selbst-gehostetes WordPress die bessere Wahl.

Corporate Blogs sind Blogs, die zwar von einem Unternehmen „betrieben“ werden, aber von den Mitarbeitern als quasi-Privatpersonen gefüllt werden. Als Beispiel hatten wir uns das Daimler-Blog angeschaut, wo wir auch die Blog-Guidelines gesehen haben. Diese sind recht offen formuliert und sollen keine Verbote aussprechen, sondern Richtlinien vorgeben, die für alle Seiten Sicherheit schaffen. Auch das Blog von Frosta haben wir uns angeschaut, dieses ist aber deutlich werblicher aufgebaut und aus meiner Sicht kein echtes Corporate Blog, sondern eher eine Werbeseite, die als Alibi ein paar Artikel enthält.

Generell (das findet sich auch in den Daimler Guidelines) soll ein Corporate Blog weniger das Unternehmen als die Menschen in den Fokus rücken. Es soll aus persönlicher Perspektive geschrieben werden, nicht im Namen oder im Auftrag des Unternehmens. Dadurch soll der menschliche Faktor eines Unternehmens betont werden, um sich z.B. als guter Arbeitgeber zu positionieren. Blog und Website verfolgen z.B. bei Daimler deutlich unterschiedliche Zwecke.

„Videoblogs“ und „Let’s Plays“ als neue Marketing- und Werbeformen
So, und jetzt noch was für’s Auge. Ist Geschmacksache, aber ich gucke der Reni sehr gern zu. Auch ohne Ton 🙂 Und hier der Beweis, dass ich die wirklich schon lange kenne.

Diese Form der Kundenansprache (denn nichts anderes ist das natürlich, auch wenn Karenina sich wie das nette, hübsche Mädchen von nebenan vor die Kamera setzt) ist effektiv. Jedes ihrer Videos hat mindestens 100.000 Views. Diese Reichweite mit diesem vergleichsweise extrem geringen Aufwand zu generieren, das ist schon ein starkes Ding. Für ein Unternehmen hat der „Umweg“ über (Video)blogger den Vorteil, dass sie dadurch extrem nah an die Zielgruppe heran kommen. Bei einer klassischen Kampagne mit Plakaten etc. lässt sich so eine perfekte Zielausrichtung kaum erzeugen.

Dieses Empfehlungs-Marketing wird, wie ich schon mehrfach betont habe, aus meiner Sicht in den nächsten Jahren noch viel mehr an Bedeutung gewinnen. Wir alle wissen, dass das auch wirklich funktioniert. Wenn uns ein Freund ein Buch empfiehlt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir das auch lesen/kaufen wollen, deutlich an. Sehen wir hingegen nur eine Werbung dafür, lässt uns das meist eher kalt. So ist das bei mir zumindest.

Eine ähnliche Form der Ansprache wird von den sogenannten „Let’s-Playern“ erreicht. Diese spielen aktuelle Computerspiele und kommentieren ihre Erfahrungen direkt. Sehr direkt, sehr nah an der Zielgruppe. Einer der bekanntesten deutschen Let’s-Player ist „Gronkh„.

Die eigene „Filterblase“ und wie man damit umgeht

Mit der „Filterblase“ haben wir uns mit dem Begriff „Ponyfarm“ auseinandergesetzt. Je nachdem, in welche Suchmaschine ich den Begriff eingeben und ob ich dort eingeloggt bin, erhalte ich durchaus unterschiedliche Ergebnisse. Das liegt daran, dass Suchmaschinen wie Google versuchen, mir nur für mich relevante Inhalte zu zeigen, nicht die objektive Wahrheit (naja, die gibt’s sowieso nicht). Bin ich bei Google angemeldet, während ich suche, nutzt Google alle Informationen, die es über mich hat (und das sind sssseeeeeehhhhhrrrrr viele), um mir passende Ergebnisse anzuzeigen. Auch bing macht das (in Maßen), denn bing weiß zumindest, von wo ich mich ins Netz einlogge und was für einen Rechner ich verwende. Suchmaschinen wie duckduckgo behaupten hingegen, keinerlei Daten der Nutzer zu sammeln (offenbar noch nicht mal die IP-Adresse) und so kommt es dann, dass mir bei Google und bing auf der ersten Seite Ponyfarmen in Berlin und Brandenburg vorgeschlagen werden, bei duckduckgo jedoch irgendwas in den USA und nix aus Deutschland.

Die Filterblase hat aber auch Vorteile: Ich finde in der Regel schneller Inhalte, die mich betreffen oder interessieren. Je nachdem muss man entscheiden, ob man z.B. Google nutzt (Alltagssuche) oder doch eher duckduckgo (z.B. Suche nach politischen Inhalten). Man darf jedoch auf aller-gar-keinsten-Fall die Suchergebnisse von Google und schon gar nicht die von faecbook mit objektiven Ergebnissen verwechseln. Auch duckduckgo ist letztlich nicht völlig objektiv, denn irgendwie muss ja festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Ergebnisse angezeigt werden. Ich sehe also nirgends „alles“, was es im Netz gibt, zumindest nicht auf einer Seite.

Protokoll vom 24.07.2014

Heute ging es weiterhin um WordPress, den Einsatz von Modulen, um Corporate Blogs und um neue (naja, nicht mehr ganz so neue Formen) der Kundenansprache z.B. durch Videoblogger.

WordPress also. Wir haben uns noch mal näher angeschaut, dass das Ändern des „Themes“ sehr einfach vonstatten geht, dass Themes normalerweise zumindest eingeschränkt auch manuelle angepasst werden, ohne auf die CSS-Ebene gehen zu müssen. In den meisten Themes ist es möglich, ein eigenes Header-Bild zu definieren oder die Hintergrundfarbe selbst festzulegen. Auch die „Widgets“ für die Seitenspalten (bzw. den Fußbereich) können selbst ausgewählt und arrangiert werden. Diese „Widgets“ (z.B. eine Tag-Cloud, eine Abo-Funktion für das Blog usw.) sind total sinnvoll, ich nutze auf meinen Blogs eine ganze Menge davon. Mittels der Widgets lassen sich nämlich noch eine ganze Reihe weiterer Infos (z.B. Verweise zu anderen eigenen Websites, zum Online-Shop etc.) gut sichtbar neben dem Content platzieren.

Bei selbst-gehosteten WordPress-Installationen (die also auf einem eigenen Server liegen, nicht in der Cloud) kann man das Design und die Pluginkonfiguration komplett selbst bestimmen. Das setzt aber zum Teil mehr als nur grundlegende Kenntnisse von HTML, CSS und php voraus. Laien sind schnell überfordert. Auf der anderen Seiten geht die Installation der meisten Plugins über den FTP-Server einfach vonstatten. Module, die im WordPress-Jargon „Plugins“ genannt werden, stehen in großer Zahl zur Verfügung. Viele davon sind kostenfrei nutzbar. So gibt es sehr sinnvolle Backup-Module, bessere Kalender-Ansichten, Download-Verwaltungs-Module, 2-Klick-Social-Media-Buttons und und und. Legt man viel Wert auf einen erweiterten Funktionsumfang und individuelle Gestaltung, oder geht man mit Kundendaten um (Datenschutz, wir erinnern uns), ist ein selbst-gehostetes WordPress die bessere Wahl.

Corporate Blogs sind Blogs, die zwar von einem Unternehmen „betrieben“ werden, aber von den Mitarbeitern als quasi-Privatpersonen gefüllt werden. Als Beispiel hatten wir uns das Daimler-Blog angeschaut, wo wir auch die Blog-Guidelines gesehen haben. Diese sind recht offen formuliert und sollen keine Verbote aussprechen, sondern Richtlinien vorgeben, die für alle Seiten Sicherheit schaffen. Auch das Blog von Frosta haben wir uns angeschaut, dieses ist aber deutlich werblicher aufgebaut und aus meiner Sicht kein echtes Corporate Blog, sondern eher eine Werbeseite, die als Alibi ein paar Artikel enthält.

Generell (das findet sich auch in den Daimler Guidelines) soll ein Corporate Blog weniger das Unternehmen als die Menschen in den Fokus rücken. Es soll aus persönlicher Perspektive geschrieben werden, nicht im Namen oder im Auftrag des Unternehmens. Dadurch soll der menschliche Faktor eines Unternehmens betont werden, um sich z.B. als guter Arbeitgeber zu positionieren. Blog und Website verfolgen z.B. bei Daimler deutlich unterschiedliche Zwecke.

So, und jetzt noch was für’s Auge. Ist Geschmacksache, aber ich gucke der Reni sehr gern zu. Auch ohne Ton 🙂 Und hier der Beweis, dass ich die wirklich schon lange kenne.

Diese Form der Kundenansprache (denn nichts anderes ist das natürlich, auch wenn Karenina sich wie das nette, hübsche Mädchen von nebenan vor die Kamera setzt) ist effektiv. Jedes ihrer Videos hat mindestens 100.000 Views. Diese Reichweite mit diesem vergleichsweise extrem geringen Aufwand zu generieren, das ist schon ein starkes Ding. Für ein Unternehmen hat der „Umweg“ über (Video)blogger den Vorteil, dass sie dadurch extrem nah an die Zielgruppe heran kommen. Bei einer klassischen Kampagne mit Plakaten etc. lässt sich so eine perfekte Zielausrichtung kaum erzeugen.

Dieses Empfehlungs-Marketing wird, wie ich schon mehrfach betont habe, aus meiner Sicht in den nächsten Jahren noch viel mehr an Bedeutung gewinnen. Wir alle wissen, dass das auch wirklich funktioniert. Wenn uns ein Freund ein Buch empfiehlt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir das auch lesen/kaufen wollen, deutlich an. Sehen wir hingegen nur eine Werbung dafür, lässt uns das meist eher kalt. So ist das bei mir zumindest.

Eine ähnliche Form der Ansprache wird von den sogenannten „Let’s-Playern“ erreicht. Diese spielen aktuelle Computerspiele und kommentieren ihre Erfahrungen direkt. Sehr direkt, sehr nah an der Zielgruppe. Einer der bekanntesten deutschen Let’s-Player ist „Gronkh„.

Protokoll vom 23.07.2014

Heute ging es u.a. um die rechtlichen Hintergründe, die man als Anbieter von Internetseiten, Webshops, Blogs, facebook-Seiten (kurzum bei allem) berücksichtigen muss.

Hier mal in Kürze anhand von Links zusammengefasst:

Abseits dieser rein auf den Online-Bereich bezogenen Gesetze gelten natürlich online viele „Offline“-Gesetze ebenfalls. Wettbewerbsrecht sei hier genannt, das z.B. beim Kaufen von Likes auf facebook schwerwiegende Konsequenzen haben kann, Stichwort: unlauterer Wettbewerb. Auch Beleidigungen, Verleumdung etc. sind online genauso schwerwiegend und werden entsprechend geahndet wie das offline der Fall ist. Den Chef auf facebook persönlich zu beleidigen ist eine ganz schlechte Idee, das kann nämlich direkt zur fristlosen Kündigung führen. Peng. Dass auch Politiker vor sowas nicht sicher sind, sieht man z.B. hier.

Bei  Thema „Spamvermeidung“ ist nicht nur relevant, dass man selbst keine Spam versenden darf (also z.B. ungewollte Werbung), sondern dass man auch sicherstellen muss, dass die eigene Website nicht von Bots gekapert und als Spamschleuder benutzt wird.

Daneben ist es *absolut notwendig*, sich die AGBs und Bestimmungen der Netzwerke und Dienste durchzulesen, die man für geschäftliche Zwecke einsetzt. Hier z.B. die Richtlinien für Seiten bei facebook. Ebenso gibt es welche für Werbeanzeigen, Promotions wie Gewinnspiele etc. Ein Verletzen der Richtlinien kann zur Sperrung der eigenen Seite führen. Nicht cool.

Ansonsten sollte man aus Datenschutzperspektive im Auge behalten, dass US-basierte Dienste alle Daten natürlich auch in den US of A bzw. irgendwo in der Cloud speichern. Der Umgang mit personenbezogenen Daten sollte … nein, darf! … in diesen Netzwerken nicht erfolgen. Kundenkontaktdaten über facebook auszutauschen ist nicht nur schlechter Stil, es ist schlicht verboten.

So, dann ging es um WordPress.

WordPress ist eine kostenfrei nutzbare Blogplattform. Unter www.wordpress.com kann man beliebig viele eigene Blogs erstellen, die dann direkt auf den Servern von WordPress gehostet werden (Datenschutz, wir erinnern uns!). Sehr einfach und im Vergleich zu anderen CMS wirklich übersichtlich.

Auf der anderen Seite kann man WordPress von www.wordpress.org auch als Software runterladen, um es auf einem eigenen Server zu installieren. Dadurch hat man volle Kontrolle über Gestaltung und Funktionen, muss aber eben auch selbst für Wartung und Updates sorgen. Naja, irgendwas ist immer. Geht man mit Kundendaten um (z.B. über ein Kontaktformular) sollte man auf jeden Fall selbst hosten!

Heute werden wir uns weiter mit WordPress beschäftigen und uns u.a. Module, FTP-Server und Vernetzung mit anderen Plattformen anschauen.