Protokoll vom 09.04.2015

Falls ihr euch wundert, wie ich es schaffe, sehr lange Protokolle so schnell zusammenzuschustern … ich mache das nach der „zu Guttenberg-Methode“ … ich kopiere alte Protokolle 🙂

Heute also Twitter. Der populäre Kurzmitteilungsdienst wird auch oft als „Micro-Blog“ bezeichnet, weil er nur sehr kurze Nachrichten erlaubt.

Einführend empfehle ich diese beiden Artikel auf einem meiner anderen Blogs:

http://www.sozialvernetzer.de/tweet%C2%B4s-anatomy-episode1-was-ist-twitter/ und hier gehts noch genauer um den Aufbau eines Tweets: http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-2-der-aufbau-eines-tweets/

Mit Twitter kann man:

  • Tweets“ schreiben (logisch!), dafür stehen 140 Zeichen zur Verfügung.
  • anderen Nutzern „folgen„, bzw. eigene „Follower“ gewinnen.
  • andere Nutzer zu „Listen“ zusammenfassen, um sie thematisch zu sortieren. Listen können öffentlich oder privat sein.
  • Nutzer, die mich nerven, „blockieren“ oder „als Spam melden
  • sich einen eigenen, individuellen Twitternamen (z.B. @sozialvernetzer oder @crennas) sichern, der dann wirklich nur mir gehört.
  • Links zu Websites oder beliebigen anderen Inhalten versenden
  • Multimediainhalte wie Bilder, Videos, Artikel oder den eigenen Standort teilen, das geht sowohl über die Web-Oberfläche von Twitter als auch über die App oder Software wie Tweetdeck
  • Inhalte „retweeten„, entspricht dem „Teilen“ auf facebook. Damit wird ein Tweet eines anderen Nutzers von mir (öffentlich!) weitergereicht an meine Follower. Das Re-Tweeten ist es, was die rasante Verteilung von Inhalten auf Twitter bewirkt und ist daher extrem wichtig für die Funktion von Twitter. Jeder Tweet kann von mir nur einmal retweetet werden, um Spam zu vermeiden. Ein Retweet kann rückgängig gemacht werden.
  • auf Tweets „antworten„, dabei wird eine öffentlich sichtbare (!) Antwort an einen anderen Twitter-Nutzer geschrieben. Der betreffenden Nutzer wird dabei automatisch „erwähnt„.
  • andere Nutzer „erwähnen„, das heißt, gezielt ansprechen mittels @-Zeichen. Beispiel: „Hier was Interessantes für @sozialvernetzer“. Der „erwähnte“ Nutzer wird über die Erwähnung informiert. Dies ist neben dem Einsatz von Hashtags und dem Re-Tweeten eine der wichtigsten Funktionen auf Twitter.
  • Tweets „favorisieren„, entspricht dem „gefällt mir“ bei facebook
  • anderen Nutzern „Direktnachrichten“ schreiben, entspricht den „Privaten Nachrichten“ in fast allen anderen Netzwerken. Diese „Direktnachrichten“ sind als einziger Twitter-Inhalt nicht öffentlich sichtbar, sondern werden stets nur zwischen zwei Nutzern ausgetauscht.
  • klickbare Schlagworte/Suchbegriffe, sog. „Hashtags“ erzeugen. Beispiel: #medienkompetenz #socialmedia Diese Hashtags lassen sich aus jedem Wort erzeugen, in dem einfach eine Raute (Hash) davor geschrieben wird. Dann wird daraus ein anklickbares Wort erstellt, das bei Klick auf ein Suchergebnis führt. Dort findet man dann in Echtzeit (!) alle Treffer zu diesem Begriff bei Twitter.
  • Tweets „einbetten„, siehe Beispiel hier drunter. Die eingebetteten Tweets behalten dabei all ihre Funktionen (!!!), man kann also den Tweet hier drunter direkt retweeten, darauf antworten, ihn favorisieren bzw. mir folgen. Und man kann sich natürlich den Song der großartigen Emilie Autumn anhören … das Einbetten funktioniert allerdings nur auf Websites, die das auch erlauben. Bei facebook und in anderen Sozialen Netzwerken geht das so zumindest nicht, auf Blogs oder Websites hingegen schon.

Und wenn wir schon dabei sind, das hier ist auch genial:

Ja, ich bin eine „Plague Rat“ 🙂 Wie man z.B. auch hier sehen kann.

  • seine Tweets „schützen„, um sie nicht öffentlich sichtbar zu machen. Das ist die einzige (!) Privatspäreeinstellung, die Twitter kennt. Schützt man seine Tweets, müssen Follower erst eine Anfrage stellen, der man dann stattgeben muss. Erst dann können sie die geschützten Tweets sehen. So etwas wie individuelle Sichtbarkeitseinstellungen pro Tweet (also so wie z.B. bei facebook möglich) kennt Twitter nicht.
  • nach Inhalten oder anderen Nutzern suchen, dafür steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Twitter gibt dann in Echtzeit die Ergebnisse aus.
  • Benachrichtigungen per E-Mail erhalten, wenn irgendwas passiert (nervt total, sollte man abstellen)
  • Twitter mit seiner Website, seinem Blog, dem eigenen facebook-Profil oder einer Seite verbinden bzw. Postings von einer facebook-Seite automatisiert zu Twitter senden lassen (dazu kommen wir noch, ich erwähne es hier nur schon mal)
  • ein eigenes Nutzerprofil mit Profilbild, Kopf- und Hintergrundbild aufhübschen, 160 Zeichen für eine Selbstbeschreibung verwenden (ggf. inkl. Link zum Impressum, total wichtig!!!!). Beim Hintergrundbild sollte unbedingt drauf geachtet werden, dieses wirklich groooooß zu wählen, damit das z.B. auch auf 27-Zoll-Monitoren gut aussieht.
  • eine 2-Faktor-Authentifizierung z.B. via SMS oder über die Twitter-App nutzen, sehr sinnvoll! Leider lässt sich eine Telefonnummer nur für jeweils einen Twitter-Account benutzen … blöd.
  • für professionellen Einsatz sollte man auf Programme wie Tweetdeck zurückgreifen. Ausführliche Beschreibung dazu findet sich hier. Optisch sieht Tweetdeck mittlerweile etwas anders aus, strukturell ist das aber immer noch aktuell. Tweetdeck erlaub u.a. zeitversetztes Twittern, das Verwalten mehrerer Accounts und das extrem komfortable Filtern von Inhalten in beliebig vielen Spalten.

Protokoll vom 27.03.2014

Twitter stand heute im Mittelpunkt. Der populäre Kurzmitteilungsdienst wird auch oft als „Micro-Blog“ bezeichnet, weil er nur sehr kurze Nachrichten erlaubt.

Einführend empfehle ich diesen Artikel auf einem meiner anderen Blogs:
http://www.sozialvernetzer.de/tweet%C2%B4s-anatomy-episode1-was-ist-twitter/

Mit Twitter kann man:

  • Tweets“ schreiben (logisch!), dafür stehen 140 Zeichen zur Verfügung.
  • anderen Nutzern „folgen„, bzw. eigene „Follower“ gewinnen.
  • andere Nutzer zu „Listen“ zusammenfassen, um sie thematisch zu sortieren. Listen können öffentlich oder privat sein.
  • Nutzer, die mich nerven, „blockieren“ oder „als Spam melden
  • sich einen eigenen, individuellen Twitternamen (z.B. @sozialvernetzer oder @crennas) sichern, der dann wirklich nur mir gehört.
  • Links zu Websites oder beliebigen anderen Inhalten versenden
  • Multimediainhalte wie Bilder, Videos, Artikel oder den eigenen Standort teilen, das geht sowohl über die Web-Oberfläche von Twitter als auch über die App oder Software wie Tweetdeck
  • Inhalte „retweeten„, entspricht dem „Teilen“ auf facebook. Damit wird ein Tweet eines anderen Nutzers von mir (öffentlich!) weitergereicht an meine Follower. Das Re-Tweeten ist es, was die rasante Verteilung von Inhalten auf Twitter bewirkt und ist daher extrem wichtig für die Funktion von Twitter. Jeder Tweet kann von mir nur einmal retweetet werden, um Spam zu vermeiden. Ein Retweet kann rückgängig gemacht werden.
  • auf Tweets „antworten„, dabei wird eine öffentlich sichtbare (!) Antwort an einen anderen Twitter-Nutzer geschrieben. Der betreffenden Nutzer wird dabei automatisch „erwähnt„.
  • andere Nutzer „erwähnen„, das heißt, gezielt ansprechen mittels @-Zeichen. Beispiel: „Hier was Interessantes für @sozialvernetzer“. Der „erwähnte“ Nutzer wird über die Erwähnung informiert. Dies ist neben dem Einsatz von Hashtags und dem Re-Tweeten eine der wichtigsten Funktionen auf Twitter.
  • Tweets „favorisieren„, entspricht dem „gefällt mir“ bei facebook
  • anderen Nutzern „Direktnachrichten“ schreiben, entspricht den „Privaten Nachrichten“ in fast allen anderen Netzwerken. Diese „Direktnachrichten“ sind als einziger Twitter-Inhalt nicht öffentlich sichtbar, sondern werden stets nur zwischen zwei Nutzern ausgetauscht.
  • klickbare Schlagworte/Suchbegriffe, sog. „Hashtags“ erzeugen. Beispiel: #medienkompetenz #socialmedia Diese Hashtags lassen sich aus jedem Wort erzeugen, in dem einfach eine Raute (Hash) davor geschrieben wird. Dann wird daraus ein anklickbares Wort erstellt, das bei Klick auf ein Suchergebnis führt. Dort findet man dann in Echtzeit (!) alle Treffer zu diesem Begriff bei Twitter.
  • Tweets „einbetten„, siehe Beispiel hier drunter. Die eingebetteten Tweets behalten dabei all ihre Funktionen (!!!), man kann also den Tweet hier drunter direkt retweeten, darauf antworten, ihn favorisieren bzw. mir folgen. Und man kann sich natürlich den Song der großartigen Emilie Autumn anhören … das Einbetten funktioniert allerdings nur auf Websites, die das auch erlauben. Bei facebook und in anderen Sozialen Netzwerken geht das so zumindest nicht, auf Blogs oder Websites hingegen schon.

Und wenn wir schon dabei sind, das hier ist auch genial:

Ja, ich bin eine „Plague Rat“ 🙂 Wie man z.B. auch hier sehen kann.

  • seine Tweets „schützen„, um sie nicht öffentlich sichtbar zu machen. Das ist die einzige (!) Privatspäreeinstellung, die Twitter kennt. Schützt man seine Tweets, müssen Follower erst eine Anfrage stellen, der man dann stattgeben muss. Erst dann können sie die geschützten Tweets sehen. So etwas wie individuelle Sichtbarkeitseinstellungen pro Tweet (also so wie z.B. bei facebook möglich) kennt Twitter nicht.
  • nach Inhalten oder anderen Nutzern suchen, dafür steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Twitter gibt dann in Echtzeit die Ergebnisse aus.
  • Benachrichtigungen per E-Mail erhalten, wenn irgendwas passiert (nervt total, sollte man abstellen)
  • Twitter mit seiner Website, seinem Blog, dem eigenen facebook-Profil oder einer Seite verbinden bzw. Postings von einer facebook-Seite automatisiert zu Twitter senden lassen (dazu kommen wir noch, ich erwähne es hier nur schon mal)
  • ein eigenes Nutzerprofil mit Profilbild, Kopf- und Hintergrundbild aufhübschen, 160 Zeichen für eine Selbstbeschreibung verwenden (ggf. inkl. Link zum Impressum, total wichtig!!!!). Beim Hintergrundbild sollte unbedingt drauf geachtet werden, dieses wirklich groooooß zu wählen, damit das z.B. auch auf 27-Zoll-Monitoren gut aussieht.
  • eine 2-Faktor-Authentifizierung z.B. via SMS oder über die Twitter-App nutzen, sehr sinnvoll! Leider lässt sich eine Telefonnummer nur für jeweils einen Twitter-Account benutzen … blöd.
  • für professionellen Einsatz sollte man auf Programme wie Tweetdeck zurückgreifen. Ausführliche Beschreibung dazu findet sich hier. Optisch sieht Tweetdeck mittlerweile etwas anders aus, strukturell ist das aber immer noch aktuell. Tweetdeck erlaub u.a. zeitversetztes Twittern, das Verwalten mehrerer Accounts und das extrem komfortable Filtern von Inhalten in beliebig vielen Spalten.

So, das soll erst mal reichen zum Thema Twitter. Das war heute eine volle Packung Information und ich hoffe, dass ihr keine Alpträume von Hashtags oder Retweets habt 🙂

Protokoll vom 20.12.2013

Heute war also unser letzter Kurstag in 2013. Ich wünsche an dieser Stellen nochmals Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch und hoffe, dass wir uns alle wohlbehalten und ausgeruht im neuen Jahr wieder sehen.

Womit haben wir uns heute beschäftigt?

Gruppen in facebook

  • Gruppen können von jedem facebook-Nutzer angelegt werden. Dabei kann zwischen offenen, geschlossenen und geheimen Gruppen unterschieden werden.
  • Bei einer geheimen Gruppe muss der Gründer dieser Gruppe neue Mitglieder manuell hinzufügen. Die Gruppe ist ja für Nichtmitglieder unsichtbar, daher haben diese keine Möglichkeit, der Gruppe selbst beizutreten.
  • Der Gründer (der „Admin“) der Gruppe kann festlegen, ob Mitglieder Beiträge in der Gruppe schreiben dürfen, oder nur er selbst. Auch eine vorherige Freigabe von Beiträgen ist einstellbar.
  • Der Admin kann auch festlegen, ob von Mitgliedern der Gruppe hinzugefügte Mitglieder erst vom Admin freigeschaltet werden müssen.
  • Ein Gruppenadmin kann weitere Mitglieder der Gruppe ebenfalls zu Admins ernennen.
  • Inhalte in geschlossenen und geheimen Gruppen sind nur für Mitglieder dieser Gruppen sichtbar, selbst dann, wenn sie aus der Gruppe heraus geteilt werden.
  • Gruppen eignen sich gut für die Kommunikation in einem eingegrenzten Rahmen, wenn also nicht alle Freunde, sondern nur ein paar Personen (die nicht unbedingt Freunde sein müssen) angesprochen werden sollen
  • Es muss aber immer im Hinterkopf behalten werden, dass selbst geheime Gruppen natürlich von facebook-Mitarbeitern eingesehen werden können und dass die Daten letztlich auf Servern in den USA gespeichert werden
  • Gruppen in facebook sollten daher auf keinen Fall (!) für die Kommunikation über unternehmensinterne Informationen oder personenbezogene Daten Dritter genutzt werden. Kunden- oder Klientendaten gehören absolut nicht in facebook.
  • In Gruppen können Veranstaltungen eingestellt werden, zu denen von Haus aus nur die Mitglieder eingeladen werden. Die Einladungen lassen sich aber z.B. auch an „Mitglieder und deren Freunde“ oder auch „öffentlich“ versenden. Hier ist Vorsicht geboten, um nicht unabsichtlich eine der berüchtigten „facebook-Partys“ zu erzeugen.
  • Über Aktivitäten in der Gruppe wird jedes Mitglied auf Wunsch informiert.

Einsatz von „Mentions“ in Twitter und facebook

  • Sowohl Twitter als auch facebook ermöglich das „Erwähnen“ (engl. mention) anderer Nutzer. Dazu schreibt man das @-Zeichen und direkt dahinter (ohne Leerzeichen) den facebook-Namen bzw. Twitternamen des Nutzers, den man erwähnen möchte. In facebook könnte man also über „@Sascha Dinse“ bzw. in Twitter über „@Sozialvernetzer“ mich direkt ansprechen.
  • Über eine Erwähnung wird der jeweilige Nutzer informiert. Dies stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, die Aufmerksamkeit der Nutzer auf bestimmte Inhalte zu lenken, also sicherzustellen, dass diese den Beitrag auch tatsächlich wahrnehmen.
  • In Twitter sind „Mentions“ elementar wichtig für die gegenseitige Vernetzung, da man dadurch Kontakt zu anderen Nutzern herstellen und sich aktiv in Gespräche einmischen kann (Beispiel: „Wie auch schon @sozialvernetzer und @crennas schrieben, ist #datenschutz immer noch ein heißes thema“)

Ich empfehle hierzu erneut einen Artikel, in dem das Verwenden von Mentions erklärt wird: http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-2-der-aufbau-eines-tweets/

Tweetdeck als Werkzeug für Twitter

Wenn Sie sich mit Twitter professionell beschäftigen möchten, führt mittelfristig kaum ein Weg an Werkzeugen wie Tweetdeck vorbei.

Dieser Artikel fasst zusammen, was Tweetdeck leisten kann: http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-3-tweetdeck/

Halte Deinen Feed sauber!

Auch wenn viele Nutzer sich darüber beschweren, dass ihre Newsfeeds in Twitter und facebook vor sinnlosen und nervigen Inhalten überquellen – letztlich ist jeder Nutzer ganz allein (!) schuld daran. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Freunde und Seiten wieder aus ihrem Newsfeed zu werfen. Man kann „gefällt mir“-Klicks zurücknehmen, Freundschaften beenden oder Leuten „entfolgen“. Daneben hat man bei facebook die Möglichkeit, Meldungen von bestimmten Nutzern, Seiten oder Anwendung auszublenden, aus Wunsch auch für immer. Auf diese Weise halte ich mein Feed frei von Meldungen irgendwelcher Social Games, die unheimlich nerven.

Das, was ich bei facebook, Twitter, tumblr, xing und in anderen Netzwerken sehe (vielleicht mit Ausnahme von Werbung) hängt direkt damit zusammen, mit welchen Nutzern und Inhalten (Seiten, Gruppen, Anwendungen) ich mich verbunden habe. Stelle ich fest, dass bestimmte Inhalte mich dauerhaft nerven, kann ich diese ausblenden oder die Verbindung beenden. Ich kann aus Gruppen austreten, Seiten mit „gefällt mir nicht mehr“ markieren oder Anwendungen wieder deaktivieren.

Die Moral von der Geschichte: Nicht die anderen sind schuld, wenn Sie von deren Inhalten genervt sind, sondern Sie selbst.