Protokoll vom 15.07.2014

Heute haben wir uns mit E-Mail-Marketing beschäftigt.

Es ging also um „Newsletter“, deren Zweck, Bedeutung und Aufbau. Wir haben uns eine Reihe von Best-Practice-Tipps angeschaut.

Dabei ging es primär darum, dass ein Newsletter immer ein konkretes (!) Ziel haben sollte. Aktivierung der Zielgruppe, Informationsvermittlung, emotionale Ansprache – das sind im Kern die wichtigsten Funktionen eines Newsletters.

Rechtlich ist zu beachten, dass NLs nur an Personen verschickt werden dürfen, die dem zugestimmt haben. So ist es im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Es ist demnach nicht erlaubt, Newsletter an Personen zu verschicken, die nicht darüber informiert wurden, dass ihre personenbezogenen Daten dafür verwendet werden sollen.

Als Anbieter von Webangeboten und damit auch Newslettern ist man dafür verantwortlich, keinen Spam zu produzieren bzw. es Angreifern nicht zu ermöglichen, die eigene Website zu infizieren.

Für den Anbieter von Newsletterdiensten gilt selbstverständlich das Telemediengesetz und alles, was damit zusammenhängt. Dort ist unter anderem geregelt, dass immer ein Abmelde-Link im NL enthalten sein muss, dass ein Impressum drin sein muss etc. Mit den rechtlichen Dimensionen beschäftigen wir uns später noch genauer.

Hier der Spamsketch von Monty Python:

Hier unsere zusammengebaute Struktur für einen sehr einfachen Newsletter zum Thema „Smoothies“ mit „Kräuterwanderung“, Regionalbezug, Terminen etc.
Draufklicken sollte das Bild größer anzeigen.

newsletter

 

Daneben haben wir uns ein paar Software-Anbieter zum Thema E-Mail-Marketing näher angeschaut.

Cleverreach

Inxmail

Salesforce

Wir haben gelernt, dass Newsletter als Kommunikationsmittel nicht etwa an Bedeutung verloren haben – ganz im Gegenteil! Eine Aktivierung der eigenen Zielgruppe ist durch NL zum Teil besser möglich als z.B. über Social Media.