Stundenplan vom 06.10. bis 10.10.2014

Herzlich willkommen zur Lehrveranstaltung „Social Media“ an der DUT Wirtschaftsfachschule Berlin. Ich möchte ihnen/euch (das klären wir heute) hier einen Überblick über die Themen unserer ersten Woche geben.

1 Was ist Social Media?

  • Vorstellung, gegenseitiges Bekanntmachen
  • Diskussion der Erwartungshaltung und der gemeinsamen Ziele
  • Bestandaufnahme Kenntnisse und Vorwissen
  • Einführen in das Thema
  • Einführen von Fachbegriffen („Web2.0“, „Social Media“ etc.), Strukturerklärungen

Vorstellung verschiedener Netzwerke
(jeweils detaillierte strukturelle Einführung mit Live-Beispielen)

  • facebook
  • Twitter
  • xing
  • Google Plus
  • Blogsoftware (z.B. WordPress selbst- und fremdgehostet)
  • GoogleDocs
  • Wikipedia
  • Foren
  • Seminarsoftware (Hangouts, Adobe Connect usw.)
  • youtube, pinterest, instagram usw.
  • paper.li, rebel mouse

Persönliche und gesellschaftliche Auswirkungen des Web2.0

  • privat vs. Business
  • Wie verändert mobile Kommunikation den Alltag?
  • Datenschutz – ein Thema von gestern?
  • NSA & Co. – wer hat Zugriff auf unsere Daten?
  • Veränderung von Werbeformen und Kundendienst

Praktisches Anwenden durch die Teilnehmer

  • Nutzen von Diensten, die öffentlich sicht- und nutzbar sind
  • z.B. Zugriff auf Twitter-Accounts, facebook-Seiten & Co
  • Suche nach Informationen über die eigene Person, den Dozenten
  • Rechercheaufgaben (bestimmte Informationen online finden)
  • Vorbereitung des Anlegens eigener Präsenzen, Strukturierung und Anfertigung von Texten, Bildern

All das und mehr werden wir in den ersten fünf Tagen anschauen, anklicken und selbst anlegen. Ich freue mich sehr auf den Kurs und werde hier auf dem Blog wahrscheinlich jeden Abend ein kleines Protokoll einstellen, in dem die Themen des Tages noch mal zusammengefasst werden.

Ziel für diese Woche ist es, dass alle Teilnehmer*innen bei facebook, Twitter und ggf. xing angemeldet sind und wir über diese Netzwerke auch gemeinsam kommunizieren.

Und nun, ab in den Kaninchenbau …

Stundenplan Woche vom 31.03. bis 04.04.2014

2  Medienkompetenz

Die folgenden Themen werden in unserer zweiten Kurswoche behandelt. Wie sich gezeigt hat, werden wir viel diskutieren und natürlich auch viel direkt praktisch selbst machen. Einige der Punkte haben wir bereits besprochen, andere werden wir nochmals aufgreifen und vertiefen.

Unsere zweite Woche steht ganz im Zeichen der „Medienkompetenz„.

Themen:

  • Was ist Medienkompetenz?
  • Praxisblock: Profile anlegen – aber richtig!
  • facebook, Twitter, xing – das richtige Netzwerk für den richtigen Zweck
  • Verknüpfung von Netzwerken miteinander
  • Was sind Facebook-Apps und wie funktionieren sie?
  • Vernetzungsmöglichkeiten Sozialer Netzwerke
  • Verknüpfung mit Homepages, Blogs und untereinander
  • Social Plugins, RSS-Feeds
  • virale Verteilung und ihre Vor- und Nachteile
  • Mobile Endgeräte und ihre Bedeutung für das Web2.0
  • Zeitmanagement (privat vs. Business)
  • Praxisblock: Beteiligung im Web2.0
  • Interaktion mit anderen Nutzern und Seiten
  • Kommentieren, Teilen, Bewerten
  • Einstellen eigener Inhalte, Bilder, Texte etc.
  • Bearbeiten eines gemeinsamen WordPress-Blogs zur Dokumentation
  • Recherche im Web2.0
  • Wie werden Informationen von Google und facebook aufbereitet?
  • Was wir sehen ist nur ein Ausschnitt des Ganzen

Kommunikation im Sozialen Netz

  • Wie wird Social Media privat und geschäftlich eingesetzt?
  • Wie funktionieren Gruppen und Seiten auf facebook?
  • Welche Regeln gibt es zu beachten? Social Media Guidelines
  • Wie sollte mit Kritik umgegangen werden?
  • Was ist Cybermobbing? Was ist Cybergrooming?
  • Was ist ein Shitstorm und wie verhindere ich ihn?
  • Twitter- und Facebook-Kontaktnetzwerk aufbauen
  • neue xing-Kontakte gewinnen, Gruppen beitreten
  • xing-Profil ausbauen, Selbstdarstellung vervollständigen

Protokoll vom 06.01.2014

Und er ist geschafft, der erste Kurstag im neuen Jahr!

Heute und die ganze Woche ging/geht es um „Medienkompetenz„. Dabei zeigte sich heute, dass es gar nicht so einfach ist, diesen Begriff zu erklären, da er viele verschiedene Facetten umfasst.

Medienkompetenz, wie die Wikipedia sie versteht.
Ein anderer Versuch einer Erklärung, etwas weniger weit gefasst.

Medienkompetenz bezieht sich nicht allein auf das „Anwenden-Können“ von Diensten wie facebook oder Twitter, sondern vielmehr auf das Verständnis der diesen zugrunde liegenden Strukturen. Es geht auch um ein Verständnis für die Funktionsweisen moderner Kommunikation, ihre gesellschaftlichen Dimensionen und nicht zuletzt um die Herkunft der Technologie, die wir heute wie selbstverständlich einsetzen. Natürlich greift der allgemeine Begriff der Medienkompetenz auch die anderen Medien mit, im Rahmen unseres Kurses geht es aber hauptsächlich um das Internet, weniger um Film, Fernsehen, Musik oder Literatur.

In Zeiten von Musik-Streaming-Diensten wie Spotify und „Video-on-demand“-Plattformen wie Watchever hat das „Kaufen“ von Inhalten an Bedeutung verloren. An seine Stelle ist das „Mieten“ getreten. Derartige Entwicklungen sind nicht nur technisch (komplexe Dienste mit enormen Datenmengen, Hochgeschwindigkeits-Internet) und quantitativ (beinahe jeder Medieninhalt ist ohne Verzögerung verfügbar) spannend, sondern sie stellen vor allem die Wirtschaft vor eine große Aufgabe: Wie kann das Geflecht aus konventionellen Anbietern (Plattenladen, Elektronikmarkt, Amazon, iTunes …) gegen diese Dienste bestehen?

Das Nutzen Sozialer Netzwerke, die Verbindung dieser Dienste untereinander, die Wechselwirkungen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit stellen für jeden einzelnen Menschen ein Spannungsfeld dar, in dem er/sie sich zurecht finden muss. Neben den Herausforderungen, die die sich ständig weiter entwickelnde Technologie mit sich bringt (Stichwort: neues facebook-Design bei einem unserer Teilnehmer) muss jede/r auch ständig auf Angriffe aus dem „Cyberspace“ gefasst sein (Stichwort: Trojaner hinter vermeintlichen Michael Schumacher-Videos), sich mit „Cybermobbing“, möglichem Identitätsdiebstahl und weiteren Widrigkeiten auseinandersetzen.

Um dieser Herausforderungen und Bedrohungen Herr/Frau zu werden, ist Medienkompetenz vonnöten. Um einen Angriff durch Fake-Inhalte zu erkennen, muss ich zunächst wissen, dass es Menschen gibt, die sich einen Spaß daraus machen, Prominente vorzeitig für tot zu erklären und dergleichen. Um Cybermobbing bekämpfen zu können, muss ich zuerst verstehen, wie es dazu kommt und welchen Mechanismen es folgt. Um die wahren Hintergründe hinter einer „Wir schützen unsere Kinder!“-facebook-Seite zu ergründen, muss ich kritisch genug sein, auch einen Blick hinter die Fassade zu riskieren (und dort womöglich auf die NPD zu stoßen), bevor ich blindlings „gefällt mir“ klicke.

Aber wir haben heute auch gelacht, zum Beispiel beim „Spam“-Sketch von Monty Python. Und ja, der gehörte zum Unterricht, erklärt sich doch daraus, woher der Begriff „Spam“ eigentlich stammt. Nach dem bizarren Intro mit den Blumen geht’s los.

Im Weiteren ging es wie immer auch konkret um facebook (speziell die Privatsphäre-Einstellungen), „retweets“ und „replies“ bei Twitter, gute und weniger gute Profilbilder bei xing, extremistische Inhalte in Sozialen Netzwerken, verwirrende Begriffe wie „Pinwand“ und „Chronik“, die dieselbe Sache beschreiben und einiges mehr.

Ich wünsche eine gute Nacht. Wir sehen uns morgen.

Protokoll 16.12.2013

So, der erste gemeinsame Tag ist geschafft.

Heute wurden folgende Themen im Rahmen einer allgemeinen Einführung ins Thema angesprochen. Die Vertiefung dieser Themen folgt im weiteren Verlauf des Kurses.

  • Wie sind der Kenntnisstand und die Ausgangssituationen der Teilnehmer_innen?
  • Was erwarten die Teilnehmer_innen vom Kurs?
  • Was bedeutet Social Media?
  • Wodurch unterscheiden sich Web2.0-Anwendungen und Social Media Dienste vom „alten“ Internet?
  • Wie funktioniert „virale Verteilung“ von Inhalten?
  • Rechercheaufgabe: Dinge über den Dozenten herausfinden (und, zugegeben, das war recht einfach :))

Hier ein längeres Video über facebook. Über weite Strecken sind die Beispiele sehr extrem. Es wird z.B. so dargestellt, als hätte Werbung auf facebook eine viel höhere Wirkung als normale Werbung. Naja. Ab 15:00 min kommt ein Abschnitt über Werbung und „Targeting“, die zielgerichtete Werbung. Der Hipster-Berater mit der weißen Brille ist auch echt die Härte 🙂

Neben der allgemeinen Einführung wurden auch Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Verbindungsdaten (IP-Adressen), zielgruppenspezifische Werbung auf facebook sowie Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke angesprochen.

Hier ein paar Links dazu:

Auf allgemeinen Wunsch hin hier der Link zur Web2.0-Übersichtgrafik.

Und hier noch ein paar Links zu Artikeln, die sich mit Themen beschäftigen, die heute angesprochen wurden.

Darstellung meiner Nutzung Sozialer Netzwerke zu verschiedenen Zwecken
http://www.sozialvernetzer.de/was-ich-so-mache-und-wo-es-steht/

Zum Unterschied zwischen „Profilen“ und „Seiten“ bei facebook
http://www.sozialvernetzer.de/andere-seiten-aufziehen-oder-profile-je-nachdem/

Der Aufbau eines „Tweets“ (ein Beitrag bei Twitter)
http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-2-der-aufbau-eines-tweets/

Wie kann man „Medienkompetenz“ verstehen?
http://www.sozialvernetzer.de/medienkompetenz-was-ist-das-uberhaupt/

Wir sehen uns morgen…