Quasi-Gesamtprotokoll

Was sind dieses Web2.0 und Social Media eigentlich?

Grundlegend ist „Web2.0“ nichts weiter als die Bezeichnung für eine veränderte Nutzung des Internets. Statt wie früher nur zu konsumieren, kann im Web2.0 jede/r Nutzer*in gleichzeitig auch spielend einfach Produzent von Information sein. Als Beispiel sei hier Wikipedia genannt, wo jeder (!) an (fast) allen Artikel mitschreiben, oder eigene anlegen kann. Das hat Vor- und Nachteile, denn durch die für jeden mögliche Beteiligung ist die Qualität der Informationen nicht immer gleichbleibend hoch.

Social Media seinerseits setzt auf dem Web2.0 auf. Jedes Social Network ist ein Web2.0-Dienst, wohingegen das umgekehrt nicht der Fall sein muss. Social Media stellt die Kommunikation in den Vordergrund, obwohl Blogs und Soziale Netzwerke natürlich auch Informationscharakter haben.

Und was ist diese Medienkompetenz, von der alle reden?

Medienkompetenz beschreibt das Vermögen, mit Medien aller Art sinnvoll umgehen zu können, sie inhaltlich und strukturell zu verstehen und ihre Funktionsweisen und Inhalte kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Aus meiner persönlichen Sicht habe ich das hier mal formuliert. Wichtig ist dabei, dass Medienkompetenz, besonders die digitale Variante, nicht nur das Nutzen von Geräten und Netzwerken beinhaltet, sondern ganz besonders auch das Verständnis derer. Datenschutz, Privatsphäre, ökonomische Modell etc. – all das und mehr gehört dazu. Auch die historische Dimension darf nicht vergessen werden, ebenso spielen soziologische, psychologische und anthropologische Faktoren eine wichtige Rolle, um die Bedeutung (nicht nur) digitaler Kommunikation besser verstehen zu können.

Medienkompetenz bei Wikipedia

mehr Informationen zum Thema (PDF)

Ziele der Kommunikation definieren

Kommunikation in Sozialen Netzwerken erfolgt, sofern sie im beruflichen Kontext stattfindet, zielgerichtet. Man postet nicht, weil man es kann, sondern weil man Ziele erreichen möchte. Diese Ziele müssen dabei möglichst konkret definiert werden, messbar sein und realistisch. Der SMART-Ansatz kann hier helfen, um zu brauchbaren Zielsetzungen zu kommen.

Es darf nicht vergessen werden, dass Ziele sich während laufender Projekte verändern können. Es ist daher ratsam, regelmäßig die Relevanz und die SMART-heit der eigenen Ziele zu prüfen.

SMART-Ansatz erklärt

Zielgruppen/Interessengruppen

Was ist eine PERSONA? Und was macht man damit?

Personas werden verwendet, um sich seinen Zielgruppen so weit wie möglich anzunähern. Statt allgemeiner Beschreibungen werden richtige Steckbriefe von archetypischen Vertreter*innen erstellt, die als Orientierung bei der Ansprache oder der Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen dienen.

Grundlagen: demografische Daten (SINUS-Studien, ARD-ZDF-OnlineStudie, KIM– und JIM-Studie etc.)

Weitere Links zum Thema (Danke an Marina für’s Mitschreiben!)

https://de.statista.com/infografik/3858/alter-der-instagram-nutzer-in-den-usa-und-deutschland/

http://www.thomashutter.com/index.php/2015/10/instagram-nutzerzahlen-fuer-deutschland-oesterreich-schweiz-und-europa/

http://t3n.de/news/pinterest-offizielle-nutzerzahlen-641229/

http://allfacebook.de/news/facebook-zahlen-2015

http://www.thomashutter.com/index.php/2016/01/facebook-aktuelle-zahlen-zu-facebook-q42015/

http://www.gruenderszene.de/operations/persona-personas-entwickeln

https://blog.seibert-media.net/blog/2008/09/12/personas-geben-zielgruppen-gesichter/

http://www.sinus-institut.de/fileadmin/user_data/sinus-institut/Downloadcenter/Informationen_zu_den_Sinus-Milieus.pdf

Interessengruppen

Interessengruppen, auch „Stakeholder“ genannt, sind in den meisten Fällen deutlich von den Zielgruppen zu unterscheiden.

Hier noch mal der Link zum Protokoll, wo die Interessengruppen besprochen werden.

Der perfekte Post

Den gibt es nicht. Also den perfekten Post. Man kann sich ihm nur annähern. Hier ein paar Empfehlungen:

  • Die wichtigsten Dinge stehen vorn. Call-to-Action, Aktivierung der Zielgruppe etc.
  • Schreibt so knapp wie möglich, aber so umfangreich wie nötig, in Abhängigkeit der Zielgruppen. Postings mit mehr als fünf Zeilen Text werden von Facebook meist umgebrochen, alles was unten steht in diesem Fall schlecht zu finden.
  • Optimiert eure Postings auf Interaktion und Aktivierung. Das kann über Fragen, direktes Auffordern zu Handlungen, Diskussion, Humor etc. geschehen. Ihr wollt etwas erreichen, die Zielgruppen sollen etwas tun.
  • Postet zum richtigen Zeitpunkt. Je nachdem, wann eure Zielgruppen in welchem Netzwerk am aktivsten sind, sollten die Postings geplant werden.
  • Benutzt die Sprache der Zielgruppe, ohne peinlich zu wirken. Hashtags, Slangausdrücke, Akronyme, Memes – all das ist möglich, muss aber natürlich nicht sein.
  • Bilder sind Pflicht. Videos sind noch besser.
  • Ein Link auf eine externe Seite sollte mit rein. Meist sollen Postings ja irgendwas erreichen, was vielleicht nicht direkt auf Facebook stattfindet.
  • Denkt daran, einen Mehrwert zu schaffen! Die User sollen nicht nur euer Posting lesen, sondern im Idealfall unterhalten werden, zu Diskussion angeregt oder informiert werden.

Hashtags recherchieren

Direkt in den benutzten Netzwerken ist es meist einfach, Hashtags zu recherchieren: einfach schauen, was die anderen benutzen. Über den Google Social Searcher kann man anfangen, doch damit stößt man schnell an die Grenzen, auch Hashtagify.me ist nur eingeschränkt sinnvoll. Tweetdeckt lässt sich gut einsetzen, um Aktivitäten zu bestimmen Hashtags gezielt zu beobachten, allerdings eben nur auf Twitter.

Ansonsten gibt es noch jede Menge Tools, mit denen man ausprobieren kann, welche am besten funktionieren:

https://www.brandwatch.com/de/2016/01/30-kostenlose-social-media-marketing-tools-fuer-kleine-unternehmen/

Inhalte erstellen

Wenn nicht gerade Photoshop oder InDesign zur Hand sind, geht’s manchmal auch eine Nummer kleiner:

Pablo

easel.ly

Canva (leider nur mit Anmeldung möglich)

Für schicke Präsentationen kann man mit Prezi arbeiten.

Datenschutz

Hierzu empfehle ich, das Protokoll zum Thema noch mal rauszukramen, bzw. sich die Übersicht der relevanten Rechtsbereiche anzuschauen. Bundesdatenschutzgesetz, Telemediengesetz, Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, das und mehr sollte man immer im Kopf haben.

Coming soon:

Impressumpflicht

Social Media Monitoring

KPIs

E-Mailmarketing aka „Newsletter“

Risikoanalyse

Aufwandsschätzung

Apps in Facebook (SSL)

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