Protokoll vom 13. und 14.07.2015

Hier mal eine Zusammenfassung der letzten Tage, grob zumindest.

Womit haben wir uns beschäftigt?
Projektmanagement für Social Media stand auf dem Plan, dabei ging es um Werkzeuge, um die richtige Planung und die Langfristigkeit.

Artikel zur Planung von Social Media Projekten
http://www.sozialvernetzer.de/gute-planung-ist-alles-auch-bei-social-media/

Projektmanagement bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Projektmanagement

Die drei Dimensionen eines Projekts (aka „Magisches Dreieck“), mit denen der Projektmanager jonglieren muss:

  • Zeit/Termin
  • Umfang/Inhalt
  • Kosten

Ändert sich eine der Dimensionen (wird die Projektzeit zum Beispiel vom Auftraggeber verkürzt, oder wird das Budget gekürzt), muss an den jeweils anderen eine Anpassung vorgenommen werden.

Beispiel: Das Budget für das Gebäude, was Sie bauen sollen, wird während des Projekts um ein Drittel gekürzt. Sie könnten nun sagen, dass Sie nach wie vor in derselben Zeit fertig werden, aber dass z.B. die Fenster keine Doppelfenster (weil teuer) werden, sondern nur einfach verglast sein werden und so weiter (=> es wird am Inhalt/Umfang und damit an der Qualität gespart).

Projekte leben und entwickeln sich während der Umsetzung. Das ist normal! Sie werden kaum ein Projekt finden, das am Ende noch ganz genauso aussieht wie am Anfang. Daher ist es wichtig, den Verlauf eines Projekt genau zu verfolgen, Messgrößen und Messzeitpunkte zu definieren und immer den Blick auf’s Ganze zu haben.

Social Media ist ein fortlaufender Prozess
http://www.sozialvernetzer.de/social-media-ist-ein-fortlaufender-prozess/

Dann haben wir uns ganz konkret mit der Konzeption und Planung eines Social Media Kommunikationskonzepts befasst. Hierbei kann es, je nach Art des Kunden oder Projekts, um Dinge wie Auslastung einer Einrichtung, Einwerbung von Sponsorenkapital, Personalakquise und Öffentlichkeitsarbeit zur Imageverbesserung oder alles mögliche andere gehen.

Was ist uns beim Erarbeiten des Konzepts klar geworden?
Social Media Konzepte sind, auch wenn es zunächst nicht so aussieht, inhaltlich komplex und weisen trotz den unvollständigen Projekt-Charakters (Sie erinnern sich, Social Media ist niemals fertig, anders als normale Projekte) viele Merkmale eines klassischen Projekts auf. Anhand einiger Hilfestellung gelingt es, ein recht rundes und vermutlich tragfähiges Konzept inkl. passender Bildsprache zu entwickeln.

  • Auftraggeber haben oft nur diffuse, wenig konkrete Vorstellung, was sie mit Social Media erreichen wollen. Das Formulieren konkreter Ziele ist allerdings extrem wichtig, um im Verlauf des Projekts den Erfolg überhaupt messen zu können.
  • “Ich will meine Zielgruppe künftig über facebook ansprechen!” ist KEIN konkretes Ziel. “Ich will nach einem Jahr 200 Fans haben, mit 100 Seiten verbunden sein, wöchentlich mindestens 10 Kommentare und “gefällt mir”-Angaben auf meiner Seite haben” ist hingegen ein konkretes Ziel.
  • Auch wenn der Auftraggeber gern alle Ziele über Social Media erreichen möchte, kann es sein, dass einzelne Dinge (wie das gezielte Ansprechen von Sponsoren) vielleicht eher im persönlichen Kontakt vorgenommen werden sollten.
  • Stellen sie Fragen! Nur so erhalten sie notwendige Informationen. Ein Auftraggeber stellt ihnen nur in den seltensten Fällen bei der Projektanfrage bereits alle notwendigen Informationen bereit.
  • Holen sie alle Stakeholder (Interessengruppen) frühzeitig ins Boot. Gerade bei Projekten, die ganze Unternehmen und deren Belegschaft betreffen (Einführung eines Intranets, Aufbau eines Corporate Blogs etc.) ist es wichtig, alle vom Projekt betroffenen Parteien “abzuholen”, aufzuklären und für das Projekt zu gewinnen.
  • Die Zielstellungen sollten sich immer an den verfügbaren Ressourcen orientieren. Mit einem Ehrenamtler, der eine Stunde pro Woche facebook betreut, lässt sich keine umfangreiche Kampagne durchführen. Wir hatten es mal grob überschlagen: Für einige der angedachten Konzept wird *mindestens* eine volle Stelle benötigt.
  • Seien sie kreativ! Kombinieren sie Dinge miteinander. Das können Plattformen sein, das können inhaltliche Überschneidungen sein oder crossmediale Inhalte (QR-Codes usw.) Stock-Material aus Fotoplattformen wie fotolia ist zwar von guter Qualität und recht günstig, wirkt aber auch generisch und wenig individuell. Und wie sie selbst wahrscheinlich merken, entwickelt man einen Blick dafür, ob es sich um Stock-Material handelt 🙂
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