Protokoll vom 17.-19.11.2014

Ja, ich weiß, die Protokolle kamen auch schon mal pünktlicher. Ist gerade zeitlich etwas eng. Aber ich tue was ich kann.

Worüber haben wir am Montag gesprochen?
Nach dem eher technischen Teil mit Hardy, in dem es um Webmastertools, HTML und dergleichen ging, soll es von nun an mehr um die Anwendung des Gelernten gehen. Daneben beschäftigen wir uns mit CMS, genauer mit TYPO3, Joomla und WordPress.

Firmenblogs
Sogenannte Corporate Blogs werden von Unternehmen nicht nur als Plattform eingesetzt, um die eigene Firma menschlicher darzustellen und Bewerber anzulocken. Auch im Bereich SEO spielen diese Plattformen eine wichtige Rolle. Jeder Artikel, der auf so einem Blog verfasst wird, sorgt dafür, dass die Firma und damit auch ihre Marke und Botschaft in Suchmaschinen besser gefunden wird. Ein Firmenblog schlägt also mehrere Fliegen mit einer Klappe und sollte daher als relevanter Kanal angesehen werden.

Dazu kommt, dass sich mit Blogsoftware wie WordPress eine sehr schnelle und einfache Verteilung der Inhalte z.B. in soziale Netzwerke bewerkstelligen lässt und Blogs unter sich auch mit einander vernetzt werden können.

Wie immer gilt hier: Zuerst an die Leser denken! Der Content muss aktuell, interessant und gut geschrieben sein. Er muss Mehrwert bieten, muss attraktiv sein. Nur so erfüllt das Blog seinen SEO-Zweck: es generiert Traffic, die Inhalte verteilen sich im Netz, Suchmaschinen listen die Artikel als relevante Treffer.

Frage-Antwort-Portale
Ob die FAQ-Sektion auf der eigenen Website oder Portale wie gutefrage.net – Fragen und Antworten lassen sich sehr gut zur Suchmaschinenoptimierung auf die eigene Marke hin einsetzen. Auch hier gilt: Die Perspektive der Kunden/Leser ist wichtig. Wonach suchen sie? Welche Fragen stellen sie? Welche Antworten helfen wirklich? Darauf aufbauend kann man eine Kundendienstdatenbank ins Netz stellen, quasi ein eigenes öffentliches Hilfeforum. Man dient damit dem Interesse der Kunden (denn die finden schnell die richtige Antwort) und sich selbst (denn relevanter Content wird von Google belohnt).

Personal Branding
Für die Stärkung der eigenen Marke (ob als Arbeitnehmer oder Selbständiger) spielt es eine wichtige Rolle, in Suchmaschinen gefunden zu werden. Noch wichtiger ist, dass auch die richtigen, wichtigen und positiven Informationen gefunden werden. Dienste wie about.me, eine eigene Website oder ein Blog lassen sich hierfür sehr gut einsetzen. Für SEO sind öffentlich sichtbare Inhalte wichtig, da Google zu Netzwerken wie facebook oder xing nur eingeschränkt Zugang hat.

Verfassen SEO-optimierter Texte
Wie macht man das? Zunächst ist es wichtig, für den eigenen Zweck zu definieren, welche Begriffe relevante sind, welche Synonyme und welche verwandten Begriffe existieren. Neben Faktoren wie der richtigen Länge von Artikeltiteln, einer guten Metabeschreibung etc. ist das geschickte Verwenden der Keywords innerhalb des Textes wichtig. Wir haben das geübt, in dem wir uns mittels der Google Autosuggestions orientiert haben, welche Begriffe bei Google am meisten in Kombination gesucht werden. Diese Autosuggestions werden vollautomatisch erstellt, in diesem Zusammenhang haben wir auch über Bettina Wulff und „Google Bombs“ gesprochen. Damit ist es gezielt möglich, bestimmte Suchbegriffe miteinander zu „verknüpfen“, meist wird das als Instrument eingesetzt, bestimmten Personen oder Gruppen zu schaden.

Beim Schreiben SEO-optimierter Texte sollte man was? Richtig: zuerst an den Leser denken. Ein mit Keywords vollgestopfter Text, der sich furchtbar liest, wird langfristig nicht erfolgreich sein. Niemand wird diesen Text empfehlen, die Zugriffszahlen werden nicht besonders hoch sein. Kurzum, es bringt nichts, einen Text mit Keywords zu überfrachten.

Und wir denken daran, Bilder hübsch mit Alternativtexten zu versehen (der möglichst auch Keywords enthält), relevante (!) ausgehende Links zu setzen und so weiter … natürlich werden wir uns auch im weiteren Verlauf damit beschäftigen.

TYPO3
Heute haben wir einen ersten Blick auf TYPO3 geworfen, eines der populärsten und leistungsfähigsten Open Source CMS, die derzeit zu haben sind. TYPO3 ist gegenüber WordPress das, was ein Vierzigtonner gegen einen Smart ist. Für die kleine eigene Website oder ein Blog ist TYPO3 bei weitem überdimensioniert. Große Firmen, Verbände usw. können damit aber sehr große und komplexe Websites erstellen. Wir haben und das Rechtemanagement angeschaut, das bei TYPO3 sehr flexibel ausfällt, haben uns mit dem Erstellen von Seiten und Inhalten beschäftigt, haben ein Gefühl für die Struktur des CMS bekommen.

Und wir haben gelernt, dass z.B. im Internet Explorer manche Dinge (das Anzeigen eingebundener Videos im Backend) einfach nicht zu gehen scheinen, dass das Installieren von TYPO3 auf dem Server manchmal ein Weilchen braucht. Vor allem haben wir festgestellt, dass TYPO3 im Vergleich mit WordPress für den Benutzer recht unkomfortabel ist. Winzige Icons, teils sehr fummelige Menüs und teils nicht erklärte Funktionen machen einem das Leben (in meinen Augen unnötig) schwer. Gleichzeitig ist TYPO3 ungeheuer flexibel einsetzbar, ist über die eigene Skriptsprache TypoScript erweiterbar und verfügt über einen reichen Fundus an (oft kostenlosen) „Extensions“, kleinen Erweiterungen. Diese Erweiterungen fügen z.B. Funktionen hinzu, z.B. ein hübscheres Kontaktformular.

LAMP-Umgebung
Als Fachbegriff haben wir heute die LAMP-Umgebung besprochen. Dieser Begriff beschreibt ein Paket von Software, das Grundlage ist, wenn man z.B. ein CMS auf einem Server installieren möchte. L=Linux, A=Apache, M=MySQL, P=php. Linux dient dabei als grundlegendes Betriebssystem, der Apache ist ein Webserver (der das Bereitstellen von Websites ermöglicht), MySQL ist ein Datenbanksystem, in dem Informationen wie Artikel etc. gespeichert werden, php schließlich ist eine Skriptsprache, die Informationen aus der Datenbank so aufbereitet, dass eine Website mittels HMTL darauf zugreifen kann. Der Browser auf dem Rechner des Endanwenders schließlich bekommt das HMTL ausgeliefert, das mittels CSS gestylt wird, und zeigt dann die Website sowie ggf. die Inhalte der Datenbank an. Eigentlich ganz einfach 🙂

So, das soll dann erst mal reichen.

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