Protokoll vom 07.10.2014

Heute ging es eingangs um die Klärung der Bedeutung des Begriffs „Medienkompetenz„. Wir haben uns die vier Dimensionen der Medienkompetenz etwas genauer angeschaut:

  • Medienkritik
  • Medienkunde
  • Mediennutzung
  • Mediengestaltung

Es geht also nicht nur darum, mit (modernen) Medien umgehen zu können, sondern auch darum, diese inhaltlich zu hinterfragen, zu verstehen, ihre Geschichte und Entwicklung zu kennen und auch selbst in der Lage zu sein, Medien zu erstellen.

Danach ging es ab in den Kaninchenbau … genauer gesagt zu facebook. Wir haben uns intensiv mit dem Anlegen eines Profils beschäftigt, uns die Privatsphäreeinstellungen genauer angeschaut und uns mit dem Unterschied zwischen Profil/Chronik, Newsfeed, Gruppe und Seite beschäftigt.

  • Profil/Chronik: Hier steht alles drauf, was der Nutzer über sich selbst preisgibt. Selbst erstellen Beiträge, Bilder, geteilte Inhalte und auch sonst fast alles landet auf meiner Chronik. Über die Privatsphäreeinstellungen kann ich festlegen, welche anderen Nutzer welche Inhalte auf meiner Chronik sehen dürfen. Sinnvollerweise sollten zumindest Freunde Zugang zu meinen Inhalten haben, sonst hat das eher wenig Sinn. Es kann auch festgelegt werden, ob mir Freunde oder andere Nutzer Dinge an meine persönliche Chronik schreiben dürfen, Geburtstagsgrüße zum Beispiel.
  • Newsfeed: Diesen erreicht man immer über das weiße „f“ links oben. Der Newsfeed bildet Inhalte ab, die von meinen Freunden, von geliketen Seiten, aus meinen Gruppen oder von von mir genutzten Apps erstellt werden. Der Newsfeed ist also meine persönliche (!) Zusammenstellung von facebook-Inhalten. Der Newsfeed jedes Nutzers wird von facebook individuell zusammengestellt und z.B. mit passender Werbung angereichert.
  • Gruppe: In Gruppen können sich Nutzer gemeinsam unterhalten, thematisch diskutieren oder Terminabsprachen treffen. Hier ein ausführlicher Artikel, der sich mit der Nutzung von facebook-Gruppen beschäftigt. Gruppen können z.B. als „offen“, „geschlossen“ oder „geheim“ angelegt werden.
  • Seite: Eine Seite ist im Gegensatz zum Profil dazu gedacht, als Sprachrohr von Unternehmen, Künstlern, Parteien oder dergleichen zu funktionieren. Eine „Fanpage“ oder „Firmenseite“ sammelt „gefällt mir“-Klicks im Gegensatz zu Profilen, die ja „Freunde“ haben. Inhalte von „Seiten“ sind immer öffentlich sichtbar, d.h. auch für Internetnutzer, die selbst gar nicht bei facebook angemeldet sind. Inhalte auf „Seiten“ können beworben werden, siehe Geschäftsmodell facebook = Werbung. Das Thema „Seiten“ werden wir noch vertiefen, wenn wir eine solche selbst anlegen.

Hier noch ein Artikel zum Unterschied zwischen Profilen und Seiten.

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