Protokoll vom 23.07.2014

Heute ging es u.a. um die rechtlichen Hintergründe, die man als Anbieter von Internetseiten, Webshops, Blogs, facebook-Seiten (kurzum bei allem) berücksichtigen muss.

Hier mal in Kürze anhand von Links zusammengefasst:

Abseits dieser rein auf den Online-Bereich bezogenen Gesetze gelten natürlich online viele „Offline“-Gesetze ebenfalls. Wettbewerbsrecht sei hier genannt, das z.B. beim Kaufen von Likes auf facebook schwerwiegende Konsequenzen haben kann, Stichwort: unlauterer Wettbewerb. Auch Beleidigungen, Verleumdung etc. sind online genauso schwerwiegend und werden entsprechend geahndet wie das offline der Fall ist. Den Chef auf facebook persönlich zu beleidigen ist eine ganz schlechte Idee, das kann nämlich direkt zur fristlosen Kündigung führen. Peng. Dass auch Politiker vor sowas nicht sicher sind, sieht man z.B. hier.

Bei  Thema „Spamvermeidung“ ist nicht nur relevant, dass man selbst keine Spam versenden darf (also z.B. ungewollte Werbung), sondern dass man auch sicherstellen muss, dass die eigene Website nicht von Bots gekapert und als Spamschleuder benutzt wird.

Daneben ist es *absolut notwendig*, sich die AGBs und Bestimmungen der Netzwerke und Dienste durchzulesen, die man für geschäftliche Zwecke einsetzt. Hier z.B. die Richtlinien für Seiten bei facebook. Ebenso gibt es welche für Werbeanzeigen, Promotions wie Gewinnspiele etc. Ein Verletzen der Richtlinien kann zur Sperrung der eigenen Seite führen. Nicht cool.

Ansonsten sollte man aus Datenschutzperspektive im Auge behalten, dass US-basierte Dienste alle Daten natürlich auch in den US of A bzw. irgendwo in der Cloud speichern. Der Umgang mit personenbezogenen Daten sollte … nein, darf! … in diesen Netzwerken nicht erfolgen. Kundenkontaktdaten über facebook auszutauschen ist nicht nur schlechter Stil, es ist schlicht verboten.

So, dann ging es um WordPress.

WordPress ist eine kostenfrei nutzbare Blogplattform. Unter www.wordpress.com kann man beliebig viele eigene Blogs erstellen, die dann direkt auf den Servern von WordPress gehostet werden (Datenschutz, wir erinnern uns!). Sehr einfach und im Vergleich zu anderen CMS wirklich übersichtlich.

Auf der anderen Seite kann man WordPress von www.wordpress.org auch als Software runterladen, um es auf einem eigenen Server zu installieren. Dadurch hat man volle Kontrolle über Gestaltung und Funktionen, muss aber eben auch selbst für Wartung und Updates sorgen. Naja, irgendwas ist immer. Geht man mit Kundendaten um (z.B. über ein Kontaktformular) sollte man auf jeden Fall selbst hosten!

Heute werden wir uns weiter mit WordPress beschäftigen und uns u.a. Module, FTP-Server und Vernetzung mit anderen Plattformen anschauen.

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