Protokoll vom 17.07.2014

Heute ging es primär darum, die Projekte der Teilnehmer*innen durchzusprechen, die Kommunikationsstrategien anderer zu untersuchen und dann das theoretische Wissen um Zielstellungen, Messgrößen und Zielgruppen direkt anzuwenden.

Immer schön SMART bleiben
Wir folgen bei der Projektkonzeption dem SMART-Ansatz. S=Spezifisch M=Messbar A=Akzeptiert R=Realistisch T=Terminiert. Dieser Ansatz definiert die Kenngrößen, die für Zielstellungen (nicht nur) bei Kommunikationskonzepten sinnvoll sind. Je konkreter ein Ziel ist, desto einfacher lässt sich dessen Erreichung messen. Bei größeren Projekten mit einer Vielzahl von „Stakeholdern“ (betroffenene Interessengruppen, die nicht direkt Zielgruppen sind) ist es äußerst wichtig, sich mit deren Ansprüchen, Wünschen und Ängsten auseinander zu setzen. Will man eine Bahntrasse durch ein Vogelschutzgebiet bauen, sind z.B. Naturschutzverbände eine Interessengruppe, die Politik ist eine weitere und so weiter.

Das gleiche, aber nicht dassselbe
Bei der Untersuchung der Kommunikation von Unternehmen oder Parteien (z.B. die Grünen, Paritätischer Wohlfahrtverband, MOMA) stellte sich heraus, dass zwar häufig die gleichen Kanäle verwendet werden, aber oft mit unterschiedlicher Intention. Die einen setzen Twitter nur als Einbahnstraße zur Verteilung ihrer News ein, andere gehen in den direkten Kontakt mit den Followern. Bei facebook zeigt sich ein ähnliches Bild. Teils wird überhaupt nicht interagiert, teils sehr stark. Gleiches lässt sich für die anderen Netzwerke (youtube, instagram) sagen. Hier lässt die Beobachtung des Kommunikationsverhaltens gut darauf schließen, welche Ziele mit einem bestimmten Kanal verfolgt werden.

Whitepaper zu facebook-Marketing
Allfacebook.de hat gerade eine Sammlung von kostenlosen Whitepapern zur Verfügung gestellt, die sehr spannende Fakten rund um die Ansprache der eigenen Zielgruppen etc. enthalten. Wirklich außerordentlich lesenswert, um tiefer in die Materie einzusteigen.

Arbeit an den eigenen Projekten
Wir haben uns den Rest des Tages damit beschäftigt, in die Projekte der Teilnehmer*innen etwas Struktur zu bringen. Die Zielstellung der Kommunikation mitsamt kurz-, mittel- und langfristiger Ziele stand ebenso im Raum wie die Definition der Zielgruppen. Hier wurde deutlich, dass besonders die Zielgruppendefinition ein komplexer Vorgang ist. Je nach Bedarf müssen Gruppen (z.B. Jugendliche von 16-21, oder Politiker) noch mal unterteilt werden, z.B. nach Bildungsstand, politischer Fraktion oder Zuständigkeit. Niemand würde wohl behaupten, dass Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren eine in sich homogene Zielgruppe darstellen. Daher ist es individuell nötig, die Gruppen weiter zu zerlegen. Neben dem Alter könnte es die Lebensphase, das Einkommen oder die Herkunft sein, nach der unterschieden wird.

Anhand der Zielgruppendefinition und der Ziele (dabei können verschiedene Ziele sich an verschiedene Zielgruppen richten) werden wir im Folgenden versuchen, geeignete Kanäle und Inhalte auszuwählen und passende Ansprachekonzepte zu erstellen.

So, das soll erst mal reichen …

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