Protokoll vom 27.03.2014

Twitter stand heute im Mittelpunkt. Der populäre Kurzmitteilungsdienst wird auch oft als „Micro-Blog“ bezeichnet, weil er nur sehr kurze Nachrichten erlaubt.

Einführend empfehle ich diesen Artikel auf einem meiner anderen Blogs:
http://www.sozialvernetzer.de/tweet%C2%B4s-anatomy-episode1-was-ist-twitter/

Mit Twitter kann man:

  • Tweets“ schreiben (logisch!), dafür stehen 140 Zeichen zur Verfügung.
  • anderen Nutzern „folgen„, bzw. eigene „Follower“ gewinnen.
  • andere Nutzer zu „Listen“ zusammenfassen, um sie thematisch zu sortieren. Listen können öffentlich oder privat sein.
  • Nutzer, die mich nerven, „blockieren“ oder „als Spam melden
  • sich einen eigenen, individuellen Twitternamen (z.B. @sozialvernetzer oder @crennas) sichern, der dann wirklich nur mir gehört.
  • Links zu Websites oder beliebigen anderen Inhalten versenden
  • Multimediainhalte wie Bilder, Videos, Artikel oder den eigenen Standort teilen, das geht sowohl über die Web-Oberfläche von Twitter als auch über die App oder Software wie Tweetdeck
  • Inhalte „retweeten„, entspricht dem „Teilen“ auf facebook. Damit wird ein Tweet eines anderen Nutzers von mir (öffentlich!) weitergereicht an meine Follower. Das Re-Tweeten ist es, was die rasante Verteilung von Inhalten auf Twitter bewirkt und ist daher extrem wichtig für die Funktion von Twitter. Jeder Tweet kann von mir nur einmal retweetet werden, um Spam zu vermeiden. Ein Retweet kann rückgängig gemacht werden.
  • auf Tweets „antworten„, dabei wird eine öffentlich sichtbare (!) Antwort an einen anderen Twitter-Nutzer geschrieben. Der betreffenden Nutzer wird dabei automatisch „erwähnt„.
  • andere Nutzer „erwähnen„, das heißt, gezielt ansprechen mittels @-Zeichen. Beispiel: „Hier was Interessantes für @sozialvernetzer“. Der „erwähnte“ Nutzer wird über die Erwähnung informiert. Dies ist neben dem Einsatz von Hashtags und dem Re-Tweeten eine der wichtigsten Funktionen auf Twitter.
  • Tweets „favorisieren„, entspricht dem „gefällt mir“ bei facebook
  • anderen Nutzern „Direktnachrichten“ schreiben, entspricht den „Privaten Nachrichten“ in fast allen anderen Netzwerken. Diese „Direktnachrichten“ sind als einziger Twitter-Inhalt nicht öffentlich sichtbar, sondern werden stets nur zwischen zwei Nutzern ausgetauscht.
  • klickbare Schlagworte/Suchbegriffe, sog. „Hashtags“ erzeugen. Beispiel: #medienkompetenz #socialmedia Diese Hashtags lassen sich aus jedem Wort erzeugen, in dem einfach eine Raute (Hash) davor geschrieben wird. Dann wird daraus ein anklickbares Wort erstellt, das bei Klick auf ein Suchergebnis führt. Dort findet man dann in Echtzeit (!) alle Treffer zu diesem Begriff bei Twitter.
  • Tweets „einbetten„, siehe Beispiel hier drunter. Die eingebetteten Tweets behalten dabei all ihre Funktionen (!!!), man kann also den Tweet hier drunter direkt retweeten, darauf antworten, ihn favorisieren bzw. mir folgen. Und man kann sich natürlich den Song der großartigen Emilie Autumn anhören … das Einbetten funktioniert allerdings nur auf Websites, die das auch erlauben. Bei facebook und in anderen Sozialen Netzwerken geht das so zumindest nicht, auf Blogs oder Websites hingegen schon.

Und wenn wir schon dabei sind, das hier ist auch genial:

Ja, ich bin eine „Plague Rat“ 🙂 Wie man z.B. auch hier sehen kann.

  • seine Tweets „schützen„, um sie nicht öffentlich sichtbar zu machen. Das ist die einzige (!) Privatspäreeinstellung, die Twitter kennt. Schützt man seine Tweets, müssen Follower erst eine Anfrage stellen, der man dann stattgeben muss. Erst dann können sie die geschützten Tweets sehen. So etwas wie individuelle Sichtbarkeitseinstellungen pro Tweet (also so wie z.B. bei facebook möglich) kennt Twitter nicht.
  • nach Inhalten oder anderen Nutzern suchen, dafür steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Twitter gibt dann in Echtzeit die Ergebnisse aus.
  • Benachrichtigungen per E-Mail erhalten, wenn irgendwas passiert (nervt total, sollte man abstellen)
  • Twitter mit seiner Website, seinem Blog, dem eigenen facebook-Profil oder einer Seite verbinden bzw. Postings von einer facebook-Seite automatisiert zu Twitter senden lassen (dazu kommen wir noch, ich erwähne es hier nur schon mal)
  • ein eigenes Nutzerprofil mit Profilbild, Kopf- und Hintergrundbild aufhübschen, 160 Zeichen für eine Selbstbeschreibung verwenden (ggf. inkl. Link zum Impressum, total wichtig!!!!). Beim Hintergrundbild sollte unbedingt drauf geachtet werden, dieses wirklich groooooß zu wählen, damit das z.B. auch auf 27-Zoll-Monitoren gut aussieht.
  • eine 2-Faktor-Authentifizierung z.B. via SMS oder über die Twitter-App nutzen, sehr sinnvoll! Leider lässt sich eine Telefonnummer nur für jeweils einen Twitter-Account benutzen … blöd.
  • für professionellen Einsatz sollte man auf Programme wie Tweetdeck zurückgreifen. Ausführliche Beschreibung dazu findet sich hier. Optisch sieht Tweetdeck mittlerweile etwas anders aus, strukturell ist das aber immer noch aktuell. Tweetdeck erlaub u.a. zeitversetztes Twittern, das Verwalten mehrerer Accounts und das extrem komfortable Filtern von Inhalten in beliebig vielen Spalten.

So, das soll erst mal reichen zum Thema Twitter. Das war heute eine volle Packung Information und ich hoffe, dass ihr keine Alpträume von Hashtags oder Retweets habt 🙂

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