Protokoll vom 26.03.2014

Der heutige Kurstag stand ganz im Zeichen von facebook. Naja, fast, denn anfangs haben wir uns noch etwas näher mit WordPress beschäftigt und gemeinsam das Protokoll von gestern erstellt. Aber danach ging es dann los mit facebook.

Was haben wir heute gelernt?

  • Facebook ist komplett kostenfrei nutzbar, egal ob man als Person oder Firma unterwegs ist.
  • Kosten entstehen nur dann, wenn man Werbung auf facebook schaltet, was wiederum nur für „Seiten“ möglich ist. Dies ist ein weiterer Grund, warum Unternehmen auf jeden Fall über Seiten kommunizieren sollten.
  • Während der Registrierung erfragt facebook Informationen wie Alter, Wohnort, Schulbildung etc., die man größtenteils aber nicht eingeben muss. Für jeden Informationsbereich kann separat festgelegt werden, wer die Informationen sehen darf. Die Spanne reicht dabei von „öffentlich“ (also für alle (!) Internetnutzer, auch solche, die nicht bei fb sind) bis zu „nur ich“.
  • Um sich bei facebook zu registieren, ist eine E-Mailadresse nötig. An diese Adresse schickt facebook nach der Registrierung eine Bestätigungsmail. Auch die Angabe einer Handynummer ist sinnvoll, um den Zugriff auf den eigenen Account abzusichern. Dies ist per SMS möglich oder über die (datenschutztechnisch kritische!!) facebook-App für Mobilgeräte. Mittels der „2-Faktor-Authentifizierung“ (also mit meinen Zugangsdaten plus dem per SMS erhaltenen Code) ist mein Account wesentlich sicherer.
  • Solche 2-Faktor-Authentifizierung ist auch bei Google-Diensten und WordPress sowie bei einer ganzen Reihe anderer Dienste möglich und sollte genutzt werden, um seine Konten abzusichern.
  • Es lohnt sich sehr, sich direkt nach der Registrierung bei facebook mit den Einstellungen zur Privatsphäre auseinander zu setzen. Einen Teil davon findet man direkt im „Info“-Bereich des eigenen Profils, dort kann für jeden Block festgelegt werden, wer Zugriff darauf hat.
  • Bei allem Interesse am Schutz der eigenen Daten sollte man jedoch bedenken, dass Soziale Netzwerke nur dann effektiv funktionieren, wenn man zumindest ein gewisses Maß an Informationen über sich auch verfügbar macht. Wenn nämlich mein Profilbild ein Fake ist und auch der Name meines Profils und alle anderen Informationen auch nur ausgedacht, wird nie jemand auf die Idee kommen, dass eigentlich ich dahinter stecke.
  • Nutzer, die sich mir gegenüber ungebührlich oder beleidigend verhalten, kann ich langfristig „blockieren“, dies gilt auch für Einladungen zu Apps oder für Apps generell. Nach dem „Blockieren“ wird man von diesen Dingen nicht mehr behelligt.
  • Facebook setzt auf gegenseitige „Freundschaften“, im Gegensatz zu z.B. Twitter, tumblr oder Google Plus, wo ich jedem einfach so folgen kann und etwas wie „Freundschaften“ nicht existiert. Eine Freundschaftsanfrage kann an andere Nutzer versandt werden und muss von diesen bestätigt werden.
  • Das „Teilen“ von Inhalten (Artikeln, Bildern, Videos, Musik) von externen Quellen (also von andern Websites, Blogs oder Diensten) ist denkbar einfach: Link schnappen, in facebook reinkopieren und fertig. facebook erstellt automatisch eine Vorschau.
  • Das „Teilen“ funktioniert innerhalb facebooks natürlich auch. Alles, was ich dort irgendwo finde, kann ich weiterteilen (Einschränkungen gibt es jedoch, wenn die Privatsphäre eines Beitrags eingeschränkt wurde). Dinge, die ich auf meinem Profil gepostet habe, kann ich z.B. zusätzlich auch noch in meine Gruppe teilen.
  • „Gruppen“ eignen sich sehr gut für zielgerichtete Kommunikation. Hier ein ausführlicher Artikel zum Thema. Gruppen ermögliche es u.a. „Fragen“ zu stellen („Wie gefällt euch das Seminar?“) und Veranstaltungen zu erstellen, zu denen standardmäßig nur die Gruppenmitglieder eingeladen werden. Gruppen gibt es in drei Geschmacksrichtungen: „offen“, „geschlossen“ oder „geheim“. Mehr Infos dazu gibt’s im Artikel, siehe Link.
  • Zu WhatsApp haben wir ein Video angeschaut, in dem es darum geht, dass so einiges recht intransparent ist an diesem Dienst.
  • Auch über das Geschäftsmodell von PayBack haben wir schon mehrmals gesprochen, hier noch ein Artikel dazu. Wie auch facebook sammelt der Dienst Daten seiner Nutzer, um diese zum Geldverdienen einzusetzen. Wo facebook Werbung schaltet, verkauft PayBack die Daten weiter an Anbieter von Produkten, Händler usw., die dann wiederum ihre Geschäftsmodelle optimieren.

Mit „Seiten“ und deren speziellen Funktionen beschäftigen wir uns später noch eingehend. Morgen soll es erst mal um Twitter gehen. Wer sich schon mal einlesen will, sollte folgende Artikel mal unter die Lupe nehmen.

Was ist Twitter?
http://www.sozialvernetzer.de/tweet%C2%B4s-anatomy-episode1-was-ist-twitter/

Der Aufbau eines Tweets
http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-2-der-aufbau-eines-tweets/

So, das soll reichen für den Augenblick. Gute Nacht.

Advertisements

Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s