Protokoll vom 24.03.2014

Und los geht’s mit den Protokollen.

Heute haben wir uns zunächst ein wenig kennengelernt, haben unsere Erwartungshaltung an den Kurs abgesteckt und sind dann gemeinsam ein erstes Mal in den Kaninchenbau „Social Media“ abgetaucht.

„Web2.0“ und „Social Media“ waren heute die Schlagworte, daneben gab es einen Überblick über aktuelle Netzwerke und wir haben bereits eine Menge Dinge gestreift, die wir uns später noch ausführlicher anschauen (Stichwort: Datenschutz, Profileinstellungen, instagram, Vernetzung von Diensten untereinander …)

Was haben wir gelernt?

  • Das „Web2.0“ unterscheidet sich vom „alten Internet“ (also dem vor 2004) primär dadurch, dass die Beziehung Produzent => Konsument so nicht länger besteht. Vielmehr kann jeder Internetnutzer heute spielend leicht auch Produzent sein. Hierzu sei noch einmal das Paradebeispiel Wikipedia genannt, an dem jeder (!) ohne Anmeldung (!) mitarbeiten kann.
  • Soziale Netzwerke sind immer auch Web2.0-Dienste, denn ohne Beteiligung der Nutzer*innen funktionieren sie nicht. Stichwort ist hier der „user generated content“, als der „von Nutzern erstellte Inhalt“. Dazu zählt alles, was Nutzer z.B. in facebook veröffentlichen, über Blogs von sich preis geben, an Bilder bei instagram veröffentlichen und so weiter.
  • Strukturell funktionieren die meisten Social Networks ähnlich. Sie alle bieten ein Repertoire an Funktionen wie „Teilen“, „Bewerten“ (gefällt mir, Favorisieren …), „Kommentieren“ und „Melden“ (für problematische Inhalte gedacht).
  • Soziale Netzwerke sind gut für schnelle Informationsvermittlung und direkte Kommunikation zu Kunden geeignet. Sie sind allerdings gänzlich ungeeignet, wenn es darum geht, Informationen für lange Zeit gut zugänglich an einem festen Ort vorzuhalten. Hierzu sind (statische) Websites, Blogs oder Foren viel sinnvoller.
  • Soziale Netzwerke benötigen Informationen über ihre Nutzer, um Geld zu verdienen. Facebook verdient Geld mit Werbung, die es den Nutzern anzeigt. Je mehr facebook über mich weiß, desto zielgenauer kann es mir Werbung anzeigen. Werbekunden bezahlen facebook dafür, ihre Werbung genau den Nutzern anzuzeigen, die als Zielgruppe passen. Daher sind facebook, Twitter & Co. daran interessiert, dass ihre Nutzer möglichst viel von sich preis geben, möglichst viel mit anderen Inhalten interagieren und möglichst viel aktiv sind.
  • Bei Facebook gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen „Profilen“ (für einzelne, individuelle Personen) und „Seiten“ (für Firmen, Künstler, Bands …). Inhalte auf „Seiten“ sind immer öffentlich sichtbar, auch für Internetnutzer, die selbst nicht bei facebook sind (ich habe das anhand meiner Seite gezeigt). Wenn im Namen einer Firma kommuniziert wird, sollte immer eine „Seite“ gewählt werden. Wer schonmal konkreter nachlesen will, findet hier mehr Infos dazu.
  • Bilderdienste wie instagram und pinterest erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind spezialisiert auf das Tauschen oder Sammeln von Bildern und können das viel besser als z.B. facebook.
  • Twitter, instagram, facebook und eine Reihe anderer Dienste erlauben den Einsatz sog. „Hashtags“. Das sind Schlagworte, die durch das Schreiben eines Hash-Zeichens (#) erzeugt werden. Diese Schlagworte lassen sich dann anklicken und als Suchbegriffe verwenden. Hashtags ermöglichen es, sich zielgerichtet in Diskussionen einzumischen (Beispiel: #hartaberfair zur parallelen Diskussion, während die Sendung gerade läuft). Mehr Infos zu Hashtags gibt es hier.
  • Informationen über Menschen herauszufinden ist im Web2.0 recht einfach möglich. Ob es wie in meinem Fall eine Fülle von Dingen zu finden gibt (weil ich das ja auch so will), oder ob man versucht, im Netz möglichst unsichtbar zu sein – es gibt immer irgendwas zu finden. Spezielle Personensuchmaschinen wie yasni oder 123people machen es noch einfacher. Letztlich sind es auch nicht nur die Informationen, die direkt auf meinen Profilen zu finden sind, die etwas über mich aussagen. Vielmehr lässt sich auch über meine Kontakte zu anderen Nutzern viel darüber herausfinden, wie ich so drauf bin.
  • Alle Sozialen Netzwerke lassen sich untereinander und mit Websites, Blogs etc. verknüpfen. So kann ich (außer hier, denn die kostenfreie WordPress-Plattform erlaubt das nicht) z.B. Inhalte von instagram „einbetten“ oder meine Musik von Soundcloud.
  • Blogs (auch dieses hier) erlauben es generell, Inhalte anderer Netzwerke in Seitenspalten und so weiter einzubetten. Rechts am Rand befindet sich hier z.B. eine Ansicht meiner letzten instagram-Fotos.

So, das soll erst mal reichen … bis morgen!

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Ein Kommentar zu „Protokoll vom 24.03.2014

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