Protokoll vom 16.01.2014

Der heutige Kurstag behandelte u.a. das Datenschutzproblem bei What’sApp (bzw. die völlige Abwesenheit von Datenschutz bei diesem Dienst), daneben ging es in der Diskussion um Meinungsmache im Netz durch einseitig geprägte Inhalte (Artikel über Sozialtourismus) und natürlich um „Seiten“ bei facebook.

What’sApp und der Datenschutz – eine Leidensgeschichte
Hier noch mal der Videoclip, den wir heute angeschaut haben. Ich habe wie gesagt nicht übertrieben mit meiner sehr kritischen Sichtweise auf diesen Dienst.

Was sind „Seiten“ bei facebook und wie funktionieren sie?
Inwieweit sich Profile und Seiten bei facebook generell unterscheiden, haben wir bereits eingehend besprochen.

Hier ein paar Fakten zu Seiten:

  • Jeder Nutzer von facebook kann Seiten anlegen.
  • Beim Anlegen einer Seite muss man festlegen, welcher Art die Seite sein soll (Unternehmen, Marke, Gemeinschaft usw.). Davon hängt u.a. ab, welche Inhaltsfelder zur Verfügung stehen, ob man Zugriff auf Statistiken hat und einiges mehr. Das ist leider recht intransparent und nur durch Experimentieren herauszufinden.
  • Es gibt detaillierte Regeln für den Betrieb von Seiten bei facebook, die man unbedingt vorher lesen sollte!
  • Seiten sind immer öffentlich sichtbar (mit Einschränkungsmöglichkeit nach Ländern)
  • Seiten können „nicht veröffentlicht“ werden, dann sind sie nur für Admins sichtbar (sinnvoll, wenn man gerade dran bastelt)
  • Admins können andere Nutzer (Freunde oder Fans der Seite) ebenfalls zu Admins machen, hierbei stehen mehrere Ränge zur Auswahl.
  • Es kann für jede Seite festgelegt werden, ob Nutzer (egal ob Fans oder nicht) dort Postings schreiben oder Bilder und Videos veröffentlichen dürfen.
  • Kommentieren, Teilen und „gefällt mir“ ist allen Besuchern der Seite *immer* möglich und kann auch nicht unterbunden werden.
  • Ausnahme: Nutzer können als Fans „entfernt“ oder komplett „blockiert“ werden. Im letzteren Fall können diese Ex-Fans nicht mehr auf Inhalte der Seite zugreifen und daher auch nicht mehr mit ihr interagieren.
  • Es können Filter für vulgäre Ausdrücke (von facebook verwaltet) und eigene Filter für bestimmte Begriffe eingerichtet werden. Verwendet ein Nutzer einen „verbotenen“ Begriff, so wird der entsprechende Beitrag verborgen und der Admin informiert bzw. das Absenden des Inhalts ist gar nicht erst möglich.
  • Admins können Inhalte von Nutzern löschen
  • Admins einer Seite können auf zwei Arten auf der Seite veröffentlichen: Entweder sie besuchen die Seite als Nutzer und wählen dann oben „im Namen der Seite posten“ oder sie wechseln komplett in die Haut der Seite (über das Zahnrad rechts oben).
  • Hat man zur Seite gewechselt, steht einem auch der Seiten-Newsfeed zur Verfügung.
  • Über diesen können Seiten, genau wie Profile, eigene Netzwerke aufbauen, indem sie andere Seiten „liken“, kommentieren oder teilen. Dies ist sehr wichtig, sofern man eine Seite sinnvoll betreiben will und nicht nur als Blog in facebook ansieht. Über den Newsfeed können für jede Seite sehr konkret Informationen zu bestimmten Themen zusammengesammelt werden.
  • Seiten können, ebenso wie Profile eine „vanity URL“, als eine eigene Adresse haben (Beispiel: http://www.facebook.com/sozialvernetzer) Abhängig vom gewählten Seitentyp kann diese Adresse sofort, oder erst nach dem Erreichen einer bestimmten Fanzahl angelegt werden.

So, und nun noch etwas Humor. Wie sähe das aus, wenn facebook das echte Leben wäre ? 🙂

Bis morgen.

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