Protokoll vom 20.12.2013

Heute war also unser letzter Kurstag in 2013. Ich wünsche an dieser Stellen nochmals Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch und hoffe, dass wir uns alle wohlbehalten und ausgeruht im neuen Jahr wieder sehen.

Womit haben wir uns heute beschäftigt?

Gruppen in facebook

  • Gruppen können von jedem facebook-Nutzer angelegt werden. Dabei kann zwischen offenen, geschlossenen und geheimen Gruppen unterschieden werden.
  • Bei einer geheimen Gruppe muss der Gründer dieser Gruppe neue Mitglieder manuell hinzufügen. Die Gruppe ist ja für Nichtmitglieder unsichtbar, daher haben diese keine Möglichkeit, der Gruppe selbst beizutreten.
  • Der Gründer (der „Admin“) der Gruppe kann festlegen, ob Mitglieder Beiträge in der Gruppe schreiben dürfen, oder nur er selbst. Auch eine vorherige Freigabe von Beiträgen ist einstellbar.
  • Der Admin kann auch festlegen, ob von Mitgliedern der Gruppe hinzugefügte Mitglieder erst vom Admin freigeschaltet werden müssen.
  • Ein Gruppenadmin kann weitere Mitglieder der Gruppe ebenfalls zu Admins ernennen.
  • Inhalte in geschlossenen und geheimen Gruppen sind nur für Mitglieder dieser Gruppen sichtbar, selbst dann, wenn sie aus der Gruppe heraus geteilt werden.
  • Gruppen eignen sich gut für die Kommunikation in einem eingegrenzten Rahmen, wenn also nicht alle Freunde, sondern nur ein paar Personen (die nicht unbedingt Freunde sein müssen) angesprochen werden sollen
  • Es muss aber immer im Hinterkopf behalten werden, dass selbst geheime Gruppen natürlich von facebook-Mitarbeitern eingesehen werden können und dass die Daten letztlich auf Servern in den USA gespeichert werden
  • Gruppen in facebook sollten daher auf keinen Fall (!) für die Kommunikation über unternehmensinterne Informationen oder personenbezogene Daten Dritter genutzt werden. Kunden- oder Klientendaten gehören absolut nicht in facebook.
  • In Gruppen können Veranstaltungen eingestellt werden, zu denen von Haus aus nur die Mitglieder eingeladen werden. Die Einladungen lassen sich aber z.B. auch an „Mitglieder und deren Freunde“ oder auch „öffentlich“ versenden. Hier ist Vorsicht geboten, um nicht unabsichtlich eine der berüchtigten „facebook-Partys“ zu erzeugen.
  • Über Aktivitäten in der Gruppe wird jedes Mitglied auf Wunsch informiert.

Einsatz von „Mentions“ in Twitter und facebook

  • Sowohl Twitter als auch facebook ermöglich das „Erwähnen“ (engl. mention) anderer Nutzer. Dazu schreibt man das @-Zeichen und direkt dahinter (ohne Leerzeichen) den facebook-Namen bzw. Twitternamen des Nutzers, den man erwähnen möchte. In facebook könnte man also über „@Sascha Dinse“ bzw. in Twitter über „@Sozialvernetzer“ mich direkt ansprechen.
  • Über eine Erwähnung wird der jeweilige Nutzer informiert. Dies stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, die Aufmerksamkeit der Nutzer auf bestimmte Inhalte zu lenken, also sicherzustellen, dass diese den Beitrag auch tatsächlich wahrnehmen.
  • In Twitter sind „Mentions“ elementar wichtig für die gegenseitige Vernetzung, da man dadurch Kontakt zu anderen Nutzern herstellen und sich aktiv in Gespräche einmischen kann (Beispiel: „Wie auch schon @sozialvernetzer und @crennas schrieben, ist #datenschutz immer noch ein heißes thema“)

Ich empfehle hierzu erneut einen Artikel, in dem das Verwenden von Mentions erklärt wird: http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-2-der-aufbau-eines-tweets/

Tweetdeck als Werkzeug für Twitter

Wenn Sie sich mit Twitter professionell beschäftigen möchten, führt mittelfristig kaum ein Weg an Werkzeugen wie Tweetdeck vorbei.

Dieser Artikel fasst zusammen, was Tweetdeck leisten kann: http://www.sozialvernetzer.de/tweets-anatomy-episode-3-tweetdeck/

Halte Deinen Feed sauber!

Auch wenn viele Nutzer sich darüber beschweren, dass ihre Newsfeeds in Twitter und facebook vor sinnlosen und nervigen Inhalten überquellen – letztlich ist jeder Nutzer ganz allein (!) schuld daran. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Freunde und Seiten wieder aus ihrem Newsfeed zu werfen. Man kann „gefällt mir“-Klicks zurücknehmen, Freundschaften beenden oder Leuten „entfolgen“. Daneben hat man bei facebook die Möglichkeit, Meldungen von bestimmten Nutzern, Seiten oder Anwendung auszublenden, aus Wunsch auch für immer. Auf diese Weise halte ich mein Feed frei von Meldungen irgendwelcher Social Games, die unheimlich nerven.

Das, was ich bei facebook, Twitter, tumblr, xing und in anderen Netzwerken sehe (vielleicht mit Ausnahme von Werbung) hängt direkt damit zusammen, mit welchen Nutzern und Inhalten (Seiten, Gruppen, Anwendungen) ich mich verbunden habe. Stelle ich fest, dass bestimmte Inhalte mich dauerhaft nerven, kann ich diese ausblenden oder die Verbindung beenden. Ich kann aus Gruppen austreten, Seiten mit „gefällt mir nicht mehr“ markieren oder Anwendungen wieder deaktivieren.

Die Moral von der Geschichte: Nicht die anderen sind schuld, wenn Sie von deren Inhalten genervt sind, sondern Sie selbst.

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