Personal Branding

Heute auf dem Speiseplan: „Personal Branding“, die Kunst (?) der Selbstdarstellung im Netz.

Was ist überhaupt Personal Branding?
Hier ein Artikel von mir zum Thema, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Mehr Beispiele für mein eigenes Personal Branding.

Wer macht sowas und warum?
Wir schauen uns daneben ein paar populäre Beispiele an. Stichworte: Paris Hilton, Daniela Katzenberger, Kim Kardashian.

Wie macht man das?

Warum ist Personal Branding sinnvoll?

Weitere Gründe, warum das gut ist.

Noch mehr Input dazu.

Was beim Personal Branding schiefgehen kann, wenn man es nicht richtig macht.

Blog einer Kollegin, die Beratung im Bereich Personal Branding anbietet.

yasni ist eine Personensuchmaschine. Datenschutztechnisch sicher diskutabel.

 

Hashtags und Instagram – eine Lovestory (und dann auch noch SnapChat)

Liebe Teilnehmer*innen,

wir werden uns heute zunächst mit der Funktion und Verwendung von „Hashtags“ und danach eingehend mit „Instagram“ beschäftigen.

Hier der Themenplan für den 26.09.2016:

Hashtags

  • Wie funktionieren Hashtags?
  • Unterschied: Keyword und Hashtag
  • Warum sind sie in Twitter und Instagram extrem wichtig?
  • Wie finde ich die richtigen Hashtags für meinen Zweck?
  • Praxisblock: Hashtagrecherche und noch mal
  • Einige Werkzeuge
  • Hashtags in Tweetdeck als Filterung verwenden

Instagram

SnapChat

Besonderheiten: Lässt sich ausschließlich über Smartphones anschauen und befüllen, Inhalte löschen sich entweder nach Sekunden oder nach 24 Stunden (mittlerweile kann man aber auch länger speichern).

Hier ein kleines Tutorialvideo zu SnapChat.

Nutzerzahlen SnapChat

SnapChat in Deutschland

Allerlei Artikel rund um SnapChat

Inhalte länger speichern – Memories

 

 

 

Rechtliche Grundlagen im Internet

Dies hier ist nur ein kleiner Überblick …

Welche Gesetze und Regelungen sind relevant?

Hier mal in aller Kürze (wirklich nur die wichtigsten Dinge) anhand von Links zusammengefasst:

Telemediengesetz
Das TMG regelt quasi alles, was man als Anbieter von Telemedien berücksichtigen muss. Hier die etwas kompaktere Erklärung bei Wikipedia.

Impressumpflicht
Teil des TMG ist die Pflicht zur „Anbieterkennzeichnung„. Gemeint ist damit ein Impressum, das je nach Rechtsform bestimmte fest definierte Informationen enthalten muss. Für Freiberufler muss da nur wenig drinstehen, bei größeren Firmen schon erheblich mehr. Wichtig: Die Impressumpflicht trifft unter Umständen auch auf Websites, Blogs oder Social Media-Präsenzen zu, die man vermeintlich nur „privat“ nutzt. Wer z.B. mit einem kostenlosen WordPress-Blog arbeitet, sollte definitiv ein Impressum haben, da dort Werbung angezeigt wird. Details dazu im verlinkten Artikel.

Bundesdatenschutzgesetz
Das BDSG regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten und enthält weitreichende Vorschriften, wie die Erfassung und Verarbeitung derartiger Daten zu erfolgen hat. Das BDSG ist zwar ein Bundesgesetz, die konkrete Auslegung obliegt aber den Ländern. Daher ist die Rechtslage teils je Bundesland verschieden. Hier sind insbesondere §3 (Datensparsamkeit und Datenvermeidung) sowie $4 (Zulässigkeit der Erhebung und Verarbeitung von Daten) sowie §9 (Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen) zu beachten.

Recht am eigenen Bild
Werde ich fotografiert und bin als Einzelperson deutlich zu erkennen, so greift mein „Recht am eigenen Bild“, das es mir gestattet, über die Verwendung des Bildes zu bestimmen. Ausnahmen sind z.B. wenn ich prominent bin, für die Aufnahme explizit bezahlt wurde oder nur Teil einer Menschenmenge (z.B. bei einem Emilie Autumn-Konzert) bin. Ja, ich finde immer einen Weg, meine Lieblingskünstlerin zu erwähnen.

Urheberrecht
Das Urheberrecht an einem künstlerischen Inhalt hat immer der … naja, der Urheber. Egal, was mit dem Werk dann geschieht – das Urheberrecht kann nur durch den eigenen Tod z.B. an die eigenen Erben übertragen werden. Eine andere Möglichkeit der Übertragung oder des Verkaufs besteht nicht. Natürlich können an einem Werk aber „Nutzungsrechte“ eingeräumt werden, siehe facebook. Hier die Wikipedia-Version.

Vermeidung von Spam
Dies ist Teil des TMG. Jeder Betreiber von Telemediendiensten muss Spam (also unerwünschte Werbung) vermeiden. Nutzern des eigenen Angebots darf nicht ohne deren Zustimmung z.B. ein Newsletter zugesandt werden. Gleichzeitig muss geprüft werden, dass der eigene Server nicht von Schadsoftware infiltriert wurde und als Teil eines Botnetzes missbraucht wird zum Versand von Spam.

Löschpflicht bei rechtswidrigen Inhalten
Als Betreiber eines Online-Angebots (z.B. auch einer facebook-Seite) ist man verantwortlich dafür, was dort an Inhalten zu lesen, zu sehen oder zu hören ist. Das gilt auch für Inhalte von Nutzern! Kommentare mit rechtswidrigen Inhalten müssen so schnell wie möglich gelöscht werden. Zwar ist z.B. ein Internetprovider nicht dafür verantwortlich, was Nutzer mit ihren DSL-Verbindungen anstellen, aber das trifft nicht auf Betreiber von Foren, Blogs oder eben facebook-Seiten zu.

Wettbewerbsrecht
Das Wettbewerbsrecht gilt on- und offline gleichermaßen. Im Online-Bereich bezieht es sich z.B. auf Werbung, die bei facebook gemacht wird (hier müssen z.B. bei Auto-Werbung dieselben Dinge berücksichtigt werden wie offline, also z.B. Angaben zum Kraftstoffverbrauch) und auch auf z.B. das Kaufen von Fans, was als „unlauterer Wettbewerb“ aufgefasst werden kann.

AGBs der genutzten Online-Dienste
Zusätzlich zum Wettbewerbsrecht ist es ABSOLUT NOTWENDIG, sich mit den speziellen AGBs der genutzten Netzwerke vertraut zu machen. Als Seitenbetreiber bei facebook, der Gewinnspiele durchführen oder Werbung schalten will, ist das ebenso wichtig, wie als Blogger, der Bilder z.B. von pixelio verwenden möchte. Wir erinnern uns: Bei pixelio-Bildern muss seit kurzem *direkt im Bild* der Urheber genannt werden. Absurd, aber so will es die aktuelle Rechtssprechung. Oder halt, vielleicht doch nicht?

Filesharing, Stuktur und rechtliche Dimension
Torrent-Netzwerke an sich sind nicht illegal, wohl aber das Verteilen urheberrechtlich geschützter Inhalte. Unterschied zwischen Filesharing und Streaming: Beim Filesharing wird das was ich herunterlade automatisch anderen Nutzern zum Runterladen angeboten. Dieses „Verfügbarmachen“ ist (nur!) dann illegal, wenn es sich dabei um urheberrechtlich geschütztes Material handelt. Beim Streaming erfolgt keine automatische Weitergabe der runtergeladenen Daten. Daher ist es rechtlich anders zu bewerten. Gerichtliche Entscheidungen hierzu stehen noch aus, die Rechtslage ist derzeit unklar. Die unklare Rechtslage führt u.a. zu Fällen wie der Redtube-Abmahnwelle, die sich die Unsicherheit zunutze macht.

Protokoll vom 12.09.2016

Heute ging es schwerpunktmäßig um xing.

Xing

Xing-Werbeclip


Was ist dieses „xing“ überhaupt und wie funktioniert es?

  • xing ist ein Soziales Netzwerk mit einer ganz klaren inhaltlichen AusrichtungBusiness und berufliche Selbstdarstellung. Damit unterscheidet es sich deutlich von den eher „ziellosen“ anderen Social Networks wie facebook oder Twitter, in denen ich mich natürlich beruflich darstellen kann, ohne dass das aber wirklich der Zweck des Netzwerkes wäre.

Wie funktioniert xing? Hier ein Video, das einmal durch das Netzwerk führt und einen Überblick über die wichtigsten Funktionen gibt.

  • xing erfordert für die Registrierung eine E-Mailadresse, es wird wie sonst auch eine Bestätigungsmal versandt. Same procedure as last time.
  • In der Basisversion ist die Nutzung von xing kostenlos möglich. Der kostenpflichtige Premiumaccount (derzeit ca. 7 € monatlich) erlaubt einige Zusatzfunktionen wie verbesserte Suche, Anzeige von Profilbesuchern mit Name, das Versenden von Nachrichten an Nicht-Kontakte und einige weitere. Für die Nutzung als Plattform zur beruflichen Selbstdarstellung sind die kostenpflichtigen Funktionen nicht nötig.
  • xing bietet recht umfangreiche Einstellmöglichkeiten für die Privatsphäre. So lassen sich nicht nur die Sichtbarkeit der eigenen Profilinfos, der Kontaktliste und der Kontaktdaten, sondern auch die Sichtbarkeit eigener Aktionen auf xing (Postings, neue Kontakte, Änderungen am Profil etc.) einstellen.
  • Im beruflichen Lebenslauf lassen sich natürlich derzeitige und vergangene Tätigkeiten auflisten, hierzu können jeweils Beschreibungstexte und Links hinterlegt werden.
  • Wie jedes andere Social Network informiert xing Nutzer per E-Mail über Geschehnisse. Hier ist es sinnvoll, die Menge an Mails zu reduzieren, in dem man sich auf wirklich wesentliche Infos beschränkt, beispielsweise Private Nachrichten oder Kontaktanfragen.
  • xing ermöglicht es, sich als gezielt „jobsuchend“ zu markieren (im Bereich „Karrierewünsche“ auf dem eigenen Profil). Dabei kann diese Einstellung vor anderen xing-Mitgliedern verborgen werden und ist dann nur für „Recruiter“ sichtbar. Das sind xing-Nutzer, die sich als Personalbeschaffer/Headhunter dort registriert haben.
  • Das „Portfolio“ ermöglicht es, eigene Projekte mit Bildern, Texten und Links vorzustellen. Sehr sinnvoll z.B. für Freiberufler oder Künstler. Das Portfolio lässt sich als Startseite einstellen, so dass Profilbesucher zuerst auf dieser Seite landen. Ich mache das zum Beispiel so.
  • Das Profilbild ist das wesentliche Aushängeschild eines jeden Profils. Ein schlechtes Foto senkt die Chancen, dass sich ein Besucher den Rest meines Profils anschaut, ganz erheblich. Grundregel: Es sollte ein Portraitfoto sein. Keine Halbtotale oder gar eine Gruppenaufnahme. Der Hintergrund sollte im Idealfall weiß sein. Bildfilter oder „kreative“ Effekte schaden meist mehr, als sie nutzen. Und ganz wichtig: Das Profilfoto muss unbedingt zum Rest des Profils passen. Das ist der Grund, warum meines z.B. Schwarz-Weiß ist und ich ein wenig lächle🙂

und noch mal derselbe Typ

  • xing erlaubt den Import von Twitter-Nachrichten (nur ein Account möglich) und den Import von RSS-Feeds (mehrere möglich). Wie das geht, erkläre ich hier. Feed-Artikel werden u.a. als Neuigkeiten („Sascha Dinse empfiehlt einen Link …“) veröffentlicht. Tweets sind nur auf dem Profil zu sehen.
  • Daneben können eigene Websites, Blogs sowie Accounts bei anderen Diensten ebenfalls angegeben werden.
  • Inhalte, die ich bei xing veröffentliche, können auf Wunsch zu meinem (einen) verknüpften Twitter-Account, oder auf mein facebook-Profil, bzw. auf eine meiner fb-Seiten (!) gesendet werden. Diese Funktion ist sehr wertvoll, wenn man z.B. mit beruflichen Updates nicht nur seine Kontakte bei xing, sondern auch die Fans der eigenen fb-Seite versorgen möchte.
  • Es kann auf xing gezielt nach Jobangeboten oder Projekten für Freelancer gesucht werden. Auch die Einrichtung eines Jobagenten, der mich mit E-Mails zu passenden Angeboten versorgt, ist möglich.
  • Gruppen ermöglichen die thematische Diskussion zu allen möglichen Themen. Der Zeitaufwand für eine effektive Kommunikation in xing-Gruppen ist allerdings immens und daher sollte man gut überlegen, wieviel Zeit man hier zu investieren bereit ist.
  • Veranstaltungen, neudeutsch „Events„, lassen sich komfortabel über xing planen. Hiermit ist es sogar möglich, den Ticketkauf für Teilnehmer abwickeln zu lassen, das ist allerdings etwas komplexer und soll an dieser Stelle nicht vertieft werden.
  • xing erlaubt „Unternehmensseiten„, auf denen sich (wer hätte das gedacht!) Unternehmen darstellen und Nachrichten verbreiten können. Das Anlegen einer Unternehmensseite ist kostenlos möglich, will man allerdings auf erweiterte Funktionen zugreifen, bietet xing ein kostenpflichtiges (und mit mindestens 395 € im Monat auch teures) „Employer Branding“-Paket (schreckliches, unnötig in englisch gehaltenes Unwort für ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, aber das ist nur meine Meinung), das sich aber nur für größere Unternehmen lohnt.

Themenplan

 

Hier ein Überblick über die Themenbereiche, mit denen wir uns gemeinsam auseinandersetzen werden. Die Reihenfolge ist dabei nicht zwingend fix. Wir konkretisieren das gemeinsam anhand eurer Interessen.

Nach der Bestandsaufnahme planen wir die Inhalte zeitlich genauer, so dass ihr wisst, was wann ansteht.

  • Einführung Web2.0 und Social Media
  • Facebook verstehen, konfigurieren und benutzen
  • Twitter – das unbekannte Wesen, eine Einführung
  • Einführung Tweetdeck
  • Personal Branding im Einsatz
  • Praxis in Facebook (Anlegen von Seiten, Kommunikation mit Fans etc.)
  • Ansprachekonzepte in Facebook und Twitter verstehen und anwenden
  • Praxis in Twitter (Einsatz von Mentions, Hashtags, Retweets & Co.)
  • Einsatz Tweetdeck als Filter für Twitter
  • Hashtags als Marketinginstrument einsetzen
  • Hashtagify.me, topsy und weitere Hilfwerkzeuge für Twitter
  • xing – das Businessnetzwerk
  • linkedin – das internationale Businessnetzwerk
  • Personal Branding – Selbstdarstellung online
  • Was ist Medienkompetenz?
  • instagram unter der Lupe
  • pinterest unter der Lupe
  • youtube, SoundCloud, BandCamp
  • Anlegen und Ausbauen des eigenen xing-Profils
  • Was sind Social Media Guidelines und wofür werden sie eingesetzt?
  • Cybermobbing, Sexting, Cybergrooming, Phishing & mehr
  • Datenschutz im Web2.0 – Gibt es das überhaupt?
  • Ghostery, Ad-Blocker und mehr
  • Modeblogs, Let`s Plays und andere Erscheinungen im Web2.0
  • Projektmanagement Einführung I
  • Google Plus – solange es das noch gibt😛
  • Crowdfunding, Fundraising im Web2.0
  • Vernetzung von Plattformen
  • 2-Faktor-Authentifizierung
  • Yelp, FourSquare, Swarm, Ortungsdienste, Google Location History & Co.
  • E-Mailmarketing mit Cleverreach, MailChimp
  • Einführung in die Projektkonzeption für Social Media Projekte
  • Projektmanagement Einführung II
  • Schritte in der Planung eines Social Media Projekts
  • Praxis: Beginn Zielstellungsdefinition (SMART), Analyse der Zielgruppen etc.
  • Self-Publshing Plattformen (neobook, bookrix, KDP)
  • Online-Kioske (issuu)
  • Rechtliche Grundlagen im Web2.0
  • WordPress als Blog- und Websitesystem
  • SEO beim Verfassen von Texten für Websites und Social Media
  • Google-Suchoperatoren
  • Werbung in Social Media
    • Facebook Werbeanzeigenmanager
    • Google Adwords
    • Werbung in Twitter
  • „Der perfekte Post“ in Facebook, Twitter & Co.
  • Verfassen zielgruppenspezifischer Texte im Web
  • BusinessManager für Facebook-Seiten
  • Key Performance Indicators (KPIs) definieren und messen
  • Projektkonzeption: Ansprachekonzepte, Netzwerke
  • Stock-Fotos und deren Vor- und Nachteile
  • youtube-Stars, Let’s Player, Empfehlungsmarketing und ihre Bedeutung für das heutige und kommende Netz2.0
  • Social Media Monitoring (Hootsuite, Social Mention und mehr)
  • Projektarbeit und Abschluss